How can technology transform your business processes to make a meaningful impact on society?

SAP’s purpose is to help the world run better and improve people’s lives. Together with our customers and partners, we solve complex, intractable problems with technology to make a meaningful impact across society, the economy and the environment. SAP is helping the best-run businesses make the world run better.

See how #TheBestRun achieve more with SAP http://spr.ly/TheBestRun

Have a look at the video with Clive Owen

SAP Public Services Forum Bern Dienstag, 29. Mai 2018

Der Innovationscampus für Öffentliche Dienstleister und die Versorgerindustrie

In knapp zwei Monaten öffnet unter dem Motto «Innovationscampus für Öffentliche Dienstleister und die Versorgerindustrie» das Public Services Forum in Bern seine Türen.

Damit Sie sich Ihren Tag bei uns gemäss Ihrem Interessensgebiet gestalten können, haben wir Ihnen eine Agenda mit den folgenden Themen-Streams zusammengestellt:

  • Bürger- und Kundeninteraktion
  • Gesundheit und Sicherheit
  • Versorgung und Infrastruktur
  • Mobilität und Logistik
  • Management der Veränderung

Stellen Sie sich am besten noch heute Ihr persönliches Tagungsprogramm mittels Agenda-Builder zusammen. Spannende Showcases und Kurzdemos in den «Live Theaters» geben Ihnen zudem während den Pausen wichtige Einblicke in digitalisierte Geschäftsprozesse und neueste Technologien wie Blockchain, Machine Learning oder Internet of Things.

Christian Lindner

Am Abend erwartet Sie unser Abschlussgast Christian Lindner, Deutscher Spitzenpolitiker und Digitalisierungsbefürworter. Er wird uns aufzeigen, weshalb er eine Gigabit-Gesellschaft vor Augen hat und wo er die Schweiz im Digitalisierungswettbewerb sieht.

Jetzt für den Innovations Campus 2018 in Bern registrieren

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre

SAP (Schweiz) AG

Free Webinar: SAP User Experience Management (UEM) by Knoa

Summary:

Learn how Salt River Project (SRP) leveraged SAP User Experience Management (UEM) by Knoa to monitor their Business Suite and BW on HANA 2.0 migration project. SRP used SAP User Experience Management analytics to monitor error timelines, performance before and after HANA and user experience KPIs.

SAP User Experience Management (UEM), will provide SRP valuable insight as they go live with HANA 2.0 to react quickly to user issues, track performance of custom t-codes and monitor the impact of errors during stabilization.

SRP provides reliable, affordable water and power to more than 2 million people living in central Arizona. SRP has provided these essential resources for more than a century to meet the needs of customers and to help the Phoenix metropolitan area, known as the Valley, develop into one of the nation’s most vibrant regions.

Attend:

This presentation will begin on Thursday, April 26, 2018 at 10:00 AM Pacific Daylight Time.

Register now to learn more.

 

Q2 SAP Education Events. Wissen, wohin die digitale Reise geht.

SAP Education Forum 2018 5. Juni 2018, Regensdorf

Wenn Sie wissen möchten, wohin die digitale Reise geht, erwartet Sie ein interessanter Tag mit Präsentationen, interaktiven World-Cafés und Keynotes rund um SAP-Innovationen sowie zu den Themen SAP Enable Now und SAP Learning Hub.

Melden Sie sich schon heute hier an.

SAP Enable Now Round Table  6. Juni 2018, Regensdorf

In diesem Jahr findet unser SAP Enable Now Round Table im Anschluss an das Forum am Mittwoch, den 6. Juni statt. Bitte melden Sie sich hierzu auf der Registrierungsseite separat an.

Mit SAP Enable Now stellen Sie Anwendern Informationen und Hilfe-Dokumente bedarfs- und zeitgerecht zur Verfügung. Mit der Software können unterschiedliche Inhalte – kontextsensitive Benutzerhilfe, Dokumentation von Transaktionen, Testskripts und E-Learnings – schnell und flexibel erstellt, bearbeitet, übersetzt und verteilt werden.

Nehmen Sie an unserem Round Table teil und profitieren Sie von Informationen aus erster Hand. Wir berichten über neue Funktionen und stellen Erfahrungsberichte unserer Kunden und Partner vor.

Durch den Tag begleitet Sie Michael Fritz, einer der langjährigen Principal SAP Enable Now Spezialisten.

Melden Sie sich schon heute hier an.

 

 

SAP feiert die Digitalisierung

Der SAP Live Campus hat sich in diesem Jahr dem Thema Digitalisierung gewidmet. Im Fokus standen die Chancen und Risiken der digitalen Transformation für Unternehmen und die Gesellschaft.

SAP hat Kunden, Partner und Medienvertreter zum Live Campus 2018 ins Congress Center Basel eingeladen. Der deutsche Softwarehersteller wolle zwei Tage lang Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zum Kennenlernen seiner Produkte geben, sagte Bernd Brandl zur Eröffnung der Veranstaltung.

Der Managing Director von SAP Schweiz unterstrich gleich zu Beginn des ersten Tages, dass dies in lockerer Atmosphäre geschehen soll. Er unterhielt sich nämlich zunächst mit SRF-Moderator Sascha Ruefer an einer Kaffeebar, die SAP auf der Hauptbühne des Live Campus aufgebaut hatte.

Die Veranstaltung, zu der sich rund 1450 Besucher angemeldet hätten, stehe unter dem Motto „das intelligente Unternehmen“, sagte Brandl, nachdem er den morgendlichen Espresso getrunken hatte. Die Digitalisierung sei in vollem Gange, was Gesellschaft und Wirtschaft vor grosse Herausforderungen stelle. Unternehmen müssten ihre Geschäftsprozesse anpassen, wenn sie in der digitalen Transformation nicht untergehen wollten.

Wie SAP Firmen in diesem Wandel unterstützen will, zeigte Brandl zum einen an ausgewählten Kunden wie Hoerbinger, Omega oder der Swiss Re, die in Basel ihre Projekte vorstellten. Zum anderen demonstrierte er anhand des „SAP Copilot“, wie neue Technologien beim Hersteller selbst die Prozesse verändern.

Beim Copilot handle es sich um einen ins ERP integrierten Sprachassistenten, der Mitarbeiter bei der Terminplanung und dem Management von Informationen unterstützen soll. Nach einigen Startschwierigkeiten zeigte Brandl, wie sich mit dem Copilot etwa Aufgaben, Agenda und Unvorhergesehenes bewältigen lasse. Das Programm werde im Sommer 2018 auf Englisch veröffentlicht.

Digitalisierung on the bright Side of HR

Nach der Begrüssung durch Brandl holte Sascha Ruefer Stefan Ries auf die Bühne. Ries, bei SAP Chief Human Ressources Officer, stellte sich als Optimist vor, denn er liess vor seinem Referat verschiedene Schlagzeilen zum drohenden Jobverlust durch die Automatisierung auf die Leinwand projizieren – untermalt vom Monty-Python-Song „Always Look on the Bright Side of Life“.

„Ich sehe in der Digitalisierung eine Chance und nicht nur Risiken“, sagte Ries. Die Herausforderung bestehe darin, für diese Chancen bereit zu sein und daraus einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. SAP wolle in der Welt etwas bewegen und digitale Technologie könne hierbei helfen. Es winkten höhere Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und zufriedenere Kunden.

Für die HR-Abteilung eines Unternehmens heisse dies, Digitalisierung „erlebbar“ zu machen. Bis 2025 sind laut Statistik 80 Prozent aller Angestellten Digital Natives. Für sie seien gute digitale Tools eine Selbstverständlichkeit. Wer junge Talente anlocken wolle, müsse seinen Mitarbeitern deshalb einfache, intuitive und schnelle Prozesse zur Verfügung stellen, sagte Ries.

SAP versucht dies, indem das Unternehmen HR-Dienste mobil anbietet, etwa zur Verwaltung der Urlaubstage. Auch die klassischen Zielvorgaben und jährlichen Mitarbeitergespräche seien kein Rezept für die künftige Arbeitswelt mehr.

Als weitere Technologie, die HR-Chefs die Arbeit erleichtern könnte, erwähnte Ries künstliche Intelligenz (KI). Mittels „smarter“ Auswertung von Daten könne der Mensch bessere Entscheidungen treffen. Vorausschauende Tools und Analytics könnten zudem bei der Planung helfen. Diese werde in Zeiten rasch wandelnder Job-Profile immer anspruchsvoller.

Ja, viele Aufgaben und Jobs werden in Zukunft Maschinen ausüben – doch es würden auch neue Berufe entstehen, gab sich Ries überzeugt. Jede industrielle Revolution der Vergangenheit habe schlussendlich ein Mehr an Innovation zur Folge gehabt.

Vor allen Dingen sei es jetzt wichtig, den Menschen die Angst vor der digitalen Transformation zu nehmen. SAP investiere aus diesem Grund in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter, engagiere sich für mehr Frauen in der IT und fördere Forschungsprojekte, die der Gesellschaft einen Mehrwert bringen, sagte Ries. Bei der Digitalisierung, das gab SAPs HR-Chef dem Publikum mit auf den Weg, dürfe der Mensch nicht vergessen gehen.

Mit Technologie in eine bessere Zukunft

Stefan Ries beendete sein Referat auf einer positiven Note. Seine Zuversicht wurde vom nächsten Gast auf der Bühne aber noch übertroffen. Jim Hagemann Snabe, ehemaliger Co-CEO von SAP und seit Februar 2018 Vorsitzender des Aufsichtsrats von Siemens, machte gleich zu Beginn klar, dass er die Digitalisierung als enorme Chance versteht.

„Wir leben in aussergewöhnlichen Zeiten“, sagte der dänische Mathematiker. Die Spielregeln der Wirtschaft würden sich gerade völlig ändern. Was früher noch funktionierte, funktioniere in Zukunft nicht mehr. Neue Unternehmen hätten Erfolg und könnten exponentiell wachsen, während andere verschwänden.

Snabe illustrierte den digitalen Wandel anhand verschiedener Branchen. Wichtig sei hierbei, nicht auf Technologien zu setzen, die vielleicht irgendwann einmal vorhanden seien, sondern das Potenzial der heute verfügbaren Technologie voll auszuschöpfen.

Dem Transport könne die Digitalisierung zu mehr Effizienz und Sicherheit verhelfen, sagte Snabe. Energie könne künftig dezentral und über Solar- und Windanlagen erzeugt werden. 3-D-Drucker und Roboter könnten die industrielle Produktion billiger machen und näher an den Kunden bringen. In der Medizin soll die Digitalisierung genauere Diagnosen und die Früherkennung von Krankheiten ermöglichen.

Alles in allem könne digitale Technologie zu einer besseren und nachhaltigen Zukunft führen, sagte Snabe. Wer in dieser Zukunft Erfolg haben wolle, müsse aber sowohl die digitale wie auch die physische Welt meistern. Amazon sei ein Beispiel für ein Unternehmen, das diese beiden Welten in einen Mehrwert verwandelt habe.

Snabe unterliess es nicht, auf die Risiken der technischen Entwicklung hinzuweisen. Die Cyberangriffe auf die Logistikfirma Maersk hätten die Sicherheitsprobleme der Digitalisierung vor Augen geführt. Die Bereits von Stefan Ries erwähnte Frage der verschwindenden Jobs sprach Snabe ebenfalls an.

Eine besondere Herausforderung bestehe aktuell in der politischen Entwicklung, sagte Snabe. Wenn Länder Mauern zwischen sich bauen und Handelsschranken einführen, bewege sich die Politik im Unterschied zum digitalen Wandel in die falsche Richtung.

„Wir sollten vor der Zukunft keine Angst haben, sondern uns darauf zubewegen“, riet Jim Hagemann Snabe den Besuchern am SAP Live Campus 2018 zum Abschluss seines Referats. „Jetzt ist der Zeitpunkt, um Ihr Geschäft und die Gesellschaft neu zu erfinden.“

Source: Netzwoche Oliver Schneider

 

 

SAP is gearing up for battle against Salesforce

Bill McDermott has big plans for SAP’s future. “We have been on a mission to be a leader in the US for a long time,” the CEO of the German software giant told Handelsblatt. When the New Yorker first joined SAP in 2002, the company had about 4,000 employees in the US. Since then, that number has grown to 25,000. “The US is the number one market,” he said.

He sees SAP’s future in the cloud. “The whole company is cloud,” he said. Now, he has set his sights on expanding the customer relationship management business. “We’re going to turn up the jets and we’re going after CRM with everything we have.”

The CRM technology helps a company manage relationships and interactions with potential and current customers. CRM market leader Salesforce is currently well ahead of SAP. According to market researcher Gartner, the US company has a market share of 18 percent, while the German firm takes up second place with 9 percent.

We’re going to turn up the jets and we’re going after CRM with everything we have.

Bill McDermott
CEO, SAP

Mr. McDermott wants to challenge Salesforce’s market leadership position – fast. SAP has acquired several companies for its CRM portfolio, including Gigya and most recently, Calludis Cloud for $2.4 billion. The California-based company makes cloud-based human resources and sales solutions. He added, “The current CRM market is a little under $50 billion and it’s growing in double-digits.” He expects his company to overtake Salesforce in a few years.

Europe’s top technology company is headquartered in Walldorf, southern Germany. But Mr. McDermott is often on the move from the Middle East to China to North America to help expand SAP’s business. While Germany is a worldwide leader in manufacturing and engineering, he said, staying ahead of the curve on rapid changes in the digital sphere remains a challenge. Mr. McDermott sees this as an opportunity for growth.

Since 2010, when he took over as CEO, the market value of SAP has almost tripled. The company has a market capitalization of just under €104 billion and is the most valuable company in the DAX. The American businessman now has grand visions to become an even bigger player on the world stage. Mr. McDermott wants to triple SAP’s market value again over the next eight years.

SAP is still crunching numbers to analyze the potential impact of the US tax reform. But Mr. McDermott emphasized, “We’re going to invest in the US regardless of the tax.” However, that growth plan will not have a negative impact on Germany, the 56-year-old added. “We’re investing more in Germany than any other market.”

In the interview, he called Germany a “leader in industry 4.0,” which takes into account artificial intelligence, machine learning and blockchain. “Germany is probably the best market in the world for mid-market companies” and will be a “thought leader.”

SAP is gearing up for battle against Salesforce

Source: Christof Kerkmann Handelsblatt

Konkurrenz für Siri und Alexa: der SAP CoPilot

In wenigen Wochen kommt SAP S/4HANA 1709 auf den Markt. Neben zahlreichen funktionalen Neuerungen bietet das neue Release auch Innovationen im Bereich User Experience.

So stellt SAP seinen Anwendern erstmals einen digitalen Assistenten à la Siri, Alexa oder Cortana zur Verfügung. Der SAP CoPilot – so der Name des Assistenten – funktioniert sprachgesteuert und unterstützt Anwender bei der Überwachung und Steuerung zentraler Prozesse.

Er lernt auf Basis vordefinierter Geschäftsregeln – Stichwort: maschinelles Lernen – und weiss damit jederzeit genau, in welchem betriebswirtschaftlichen Kontext sich ein Anwender oder ein Unternehmen gerade befinden. Auf dieser Basis kann er den Nutzer blitzschnell auf Dinge aufmerksam machen, die diesem sonst entgangen wären.

SAPCoPilotSo bietet der SAP CoPilot dem Nutzer genau zum richtigen Zeitpunkt wichtige Informationen auf Basis seiner Rolle, des Kontextes und der aktuellen Situation an. Das System erkennt dabei Business-Objekte auf dem Bildschirm oder in einem Gespräch im Chat. Ergänzend erhält der Anwender zusätzliche Informationen und Vorschläge zur Entscheidungsunterstützung.

Wobei der SAP CoPilot sonst noch unterstützt:

  • Aufzeichnen von Notizen und Screenshots im aktuellen Kontext der Fiori-App
  • Erkennen von Business-Objekten (z.B. Bestellungen, Lieferanten, Kunden usw.) basierend auf den Aufzeichnungen und der aktiven Fiori-App
  • Chat-Funktion, ohne die aktive Fiori-App zu verlassen
  • Quick Actions – vereinfachtes, beschleunigtes Erstellen von Business-Objekten auf Basis der verfügbaren Informationen (z.B. Service-Meldung, Bestellanforderung, Urlaubsantrag usw.)

Wie der SAP CoPilot in der Praxis funktioniert, zeigt das folgende Video.

Source: Andreas Köhler

Was man heute lernt, ist morgen alt

Die agile Cloud-Welt erfordert häufig eine „Mindset-Änderung“ bei Mitarbeitern. Ein Beitrag zum Digital Education Summit der DSAG.

Wenn heute eine neue Lösung in der IT entsteht, ist nicht klar, wie lange sie im Einsatz sein wird. Immer häufiger sind die Apps innerhalb weniger Wochen in der Cloud entstanden und der Aufwand dafür hielt sich in Grenzen. Lange Anforderungskataloge, Blueprints, Testläufe und Entwicklungsprozesse nach dem Wasserfallmodell kann sich ein Unternehmen heute nicht mehr leisten. Der Wettbewerbsdruck erfordert immer häufiger schnelle „Time-to-Market“-Lösungen, die innerhalb von Wochen und eben nicht Monaten einsatzfähig sind. Doch wie bekommen die Mitarbeiter diesen Tempowechsel hin?

„Suchen, finden, anwenden“, so nennt Tabea Steiner die Vorgehensweise der „Google-Generation“. „Jüngeren Kollegen ist zudem wichtig, ihre Vorgehensweise ordentlich zu dokumentieren, um keine Kopfmonopole zu bilden und so offen für neue Aufgaben zu bleiben“, bemerkt die 29-jährige SAP-Teamleiterin bei DEKRA. Heutzutage verändern sich die Dinge schneller als früher. „Was man heute lernt, ist morgen alt“, meint die Wirtschaftsinformatikerin Steiner, die vor zehn Jahren zum „TIC-Unternehmen“  (Testing, Inspection, Certification) DEKRA kam, die weltweit grösste nicht-börsennotierte Expertenorganisation mit „Dienstleistungsangeboten in den Bereichen Testen, Prüfen und Zertifizieren in den Bereichen Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause“. Seit Gründung im Jahr 1925 in Berlin hat sich DEKRA mit seiner Zentrale in Stuttgart zunehmend internationalisiert und ist mittlerweile in mehr als 50 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv.

Der DEKRA geht es auch darum, Sicherheit vorzudenken. Dies unterstützen die Design-Thinking-Kultur und Whiteboards, mit denen neue Ideen entstehen und festgehalten werden. Entscheidend für eine moderne Arbeitsweise ist laut Tabea Steiner „die Bereitschaft, Dinge schnell zu erproben und gegebenenfalls auch wieder zu verwerfen sowie das Engagement der Mitarbeiter und die Fähigkeit, gemeinsam auf eine Lösung hinzuarbeiten“. Und sie ergänzt: „Den Faktor Alter halte ich dabei nicht für ausschlaggebend.“

SAP verankert Customer Experience in der IT

Auch für Thomas Saueressig ist diese neue Herangehensweise eine Herausforderung. Doch weiss der Global Chief Information Officer der SAP auch, wie wichtig es ist, „neue Arbeitsmodelle und Arbeitsweisen zu unterstützen, damit Mitarbeiter agil, mobil und im Team arbeiten können“. Thomas ist selbst erst 32 Jahre alt. Entsprechend ist es für ihn „essentiell, ein Verständnis für Customer Experience zu haben, Empathie zu zeigen und nicht nur auf die Technologie zu schauen“. SAP ist sogar den Schritt gegangen, der IT und damit dem CIO die Verantwortung für die Customer Experience zu übertragen: „Ein wichtiger Schritt“, sagt Thomas.

Für die Unternehmen bedeutet der kulturelle Wechsel hin zu mehr Agilität, Flexibilität und Geschwindigkeit, die gesamte Belegschaft mitnehmen zu müssen. SAP-Expertin Steiner von DEKRA sieht das Thema entspannt. „Meine Kollegen waren teilweise so alt wie meine Eltern. Trotzdem arbeitete ich vom ersten Tag an auf Augenhöhe mit den Kollegen zusammen, und es gab keinerlei Vorbehalte“, sagt Steiner, die vor allem schätzt, dass Kollegen mit jahrelanger Erfahrung „nicht alles, was neu ist, auch automatisch als Bedrohung ansehen“. Und auch hinsichtlich der Herangehensweise kann Steiner, die als Dozentin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Vorlesungen zu „Einführung in SAP“ im Studiengang Wirtschaftsinformatik gegeben hat, nicht erkennen, warum altgediente Mitarbeiter nicht fähig sein sollten, genauso gut wie junge Kollegen die neuen Projekte zu stemmen. „Gerade in der IT finden sich oft Alleskönner, egal, ob sie Mathematiker, Physiker oder Informatiker sind“, sagt die im Arbeitskreis SAP Solution Manager der DSAG engagierte Steiner: „Die eigentlichen Anforderungen, die aus den Projekten an die Mitarbeiter gestellt werden, haben sich gar nicht so grossartig geändert.“

Das sieht der Vorstand für Technologie bei der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) Ralf Peters ähnlich: „Es ist keine Ausnahme, dass jemand, der sich seit Jahren mit ABAP beschäftigt, zu Hause mit Hilfe von Java den Raspberry Pi in seinem Smart Home einsetzt“. Klar ist: Eine Mindset-Änderung in den Unternehmen ist unumgänglich. Während den Fachbereichen früher alle Wünsche individuell erfüllt werden konnten, sieht man sich heute einem Rahmenwerk aus Cloud-Lösungen gegenüber, das nicht so leicht anzupassen ist. „Nicht mehr jede Facette ist möglich“, erläutert Peters, „die Kollegen sind also gezwungen, den Fachbereichen zu erläutern, wie sie ihre Ziele trotz enger Standards erreichen können.“ Allerdings erfordert das neue Mindset eine rechtzeitige Neuorientierung: „Der Richtungswechsel muss vorbereitet, trainiert und in einzelnen Schritten realisiert werden“, ist Peters überzeugt.

SAP Cloud Platform, SAP Fiori: Spannende Themen für Studenten

Neben dem nötigen neuen Mindset identifiziert Peters einen zweiten wichtigen Trend. Konzerne wie Google, Apple und Amazon sind bei den Nachwuchs-ITlern bekannter als SAP. „Es hat sich noch nicht herumgesprochen, dass etwa App-Entwicklungen bei SAP ähnlich wie Google und Apple in der Cloud möglich sind“, sagt Peters, der allerdings aktuell noch das klassische Entwicklungsmodell nach dem Wasserfallmodell in den Unternehmen in der Mehrheit sieht, und nicht die agile Entwicklung. „Die passt natürlich mehr zum Sturm und Drang junger Leute“, so Peters, der als CIO des Lebensmittelkonzerns Agrana Group feststellt, dass es viel leichter ist, Leute für agile SAP-Projekte zu begeistern, als für klassische.

Sein Eindruck: Die aktuelle User Experience mit SAP Fiori und Ansätze aus der Cloud, speziell der SAP Cloud Platform bewirke, dass immer mehr Studenten positiv überrascht sind von SAP, auch wenn die „moderne SAP“ noch nicht in allen Köpfen verankert sei.

Klar ist: Es gibt kein zurück und SAP tut einiges, um den derzeitigen Schwung zu erhalten. Intern stehen Hackathons und Intrapreneurship Bootcamps auf dem Programm. Zudem wird eine Atmosphäre geschaffen, in der offenes Feedback erwünscht ist – etwa im Rahmen von Coffee Corner oder Feedback Sessions. Mentoring- und Coaching-Programme unterstützen Neueinsteiger. „Bei uns ist es möglich, schnell Verantwortung zu übernehmen und selbständig an Themen zu arbeiten“, betont Thomas, der jedoch auch fordert, die „Markenwahrnehmung von SAP zu verbessern“. „Erst in der Arbeitswelt wird vielen bewusst, welchen Einfluss SAP für Unternehmen und deren Wachstum hat“, meint Thomas, der fordert, „früher als bisher in Schulen und Universitäten aufzutreten oder über das auch von der DSAG unterstützte SAP-University-Alliances-Programm über Hackathons Schüler und Studenten in die spannende Enterprise-Software-Welt einzuführen“.

Tabea Steiner braucht niemand mehr zu überzeugen. Die Themen UX/UI sowie CRM sind aktuell bei ihr verankert: „Superspannende, sexy Themen“, befindet die SAP-Expertin bei DEKRA, die dennoch einige Tipps parat hat, damit SAP gerade beim Nachwuchs als attraktiv empfunden wird. „Abiturienten ein ERP-System zu erklären, ist wie Analphabeten MS Word zu zeigen“, befindet Steiner, die sich wünscht, dass SAP sich etwa im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung an Gymnasien (BOGY), aber auch in Hochschulen mehr zeigt, und „als tolles Arbeitsumfeld mit vielen Möglichkeiten“ präsentiert.

Source: Andreas Schmitz