Das intelligenteste Haus der Welt: HUF HAUS und IBM stellen das erste selbstlernende Haus vor

Hartenfels, Ehningen, 23. Mai 2018

Das Familienunternehmen HUF HAUS und der Technologiekonzern IBM haben heute das weltweit erste Haus mit selbstlernenden Fähigkeiten präsentiert und den in gläserner Fachwerkarchitektur errichteten Bungalow im Musterhauspark von HUF HAUS in Hartenfels eröffnet. Das intelligente HUF Haus „Ausblick“ versteht und lernt seine Bewohner über ihre Interaktionen kennen. Sie werden mit Hilfe der IBM Watson IoT-Plattform analysiert und als Verhaltensmuster erkannt und gespeichert.

Die Zusammenarbeit zwischen dem europäischen Marktführer für moderne Fachwerkarchitektur HUF HAUS und IBM gipfelte heute in der Präsentation des neuen Musterhauses „Ausblick“, das inmitten des Ausstellungszentrums HUF Dorf in Hartenfels offiziell eröffnet wurde. Der filigrane Bungalow aus Holz und Glas wurde in Kooperation mit IBM als selbstlernendes Haus konzipiert. Dank der IBM Watson IoT-Plattform, die mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet ist, erlernt das Haus die Verhaltensweisen seiner Bewohner, um das tägliche Leben so angenehm, entspannt und sicher wie möglich zu gestalten.

 

Das innovative Familienunternehmen HUF HAUS aus dem Westerwald sorgt mit gleich zwei bahnbrechenden Meilensteinen für Aufsehen: Nicht nur die besonderen Fähigkeiten des Hauses sind eine Weltneuheit, auch die Konstruktion des Glashauses ist revolutionär und patentgeschützt. Ein von HUF HAUS eigens entwickelter Konnektor ist branchenweit erstmalig in der Lage, Glaselemente rein mechanisch, also ohne den Einsatz von chemischen Klebstoffen, statisch aussteifend in die Fachwerkkonstruktion zu integrieren.

Der unsichtbare Mitbewohner

Das gläserne Fachwerkhaus steht für Besucher des Ausstellungszentrums im Westerwald als Musterhaus zur Besichtigung bereit und wird daneben als Bürogebäude genutzt. Die Bewohner, in diesem Fall sind die Mitarbeiter aus dem Marketing- und Vertriebsteam von HUF HAUS, testen im Livebetrieb die selbstlernenden Fähigkeiten des Hauses. Dank vernetzter Sensoren werden Tausende von Daten in der IBM Cloud gesammelt, von der IBM Watson IoT-Plattform analysiert und in Erkenntnisse über die Verhaltensmuster der Bewohner umgesetzt. Dieser dynamische Ansatz steht im Gegensatz zu auf dem Markt verfügbaren Smart-Home-Programmierungen, die reine Befehlsketten ausführen und ein statisches Regelwerk abbilden.

HUF HAUS nutzt Watson Assistant, den digitalen Assistenten von IBM, um seinen Kunden KI-Assistenten-Lösungen anbieten zu können. Dieser ganzheitliche Service gewährleistet direkte und personalisierte Unterstützung, ganz gleich wo und wann der Kunde diese benötigt. Mit Watson Assistant interagieren Haus und Mensch auf natürliche Weise miteinander.

In Korrelation mit den Wetterdaten und der Aussentemperatur wird das HUF Haus ausserdem in Zukunft auch die Verbrauchswerte für Heizung und Strom einschätzen und selbstständig Optimierungen durchführen. Durch Sprachbefehle und dem Erkennen von Verhaltensmustern weiss das HUF Haus, wie es den Komfort der Bewohner optimieren und sich ändernden Lebens- oder Arbeitssituationen anpassen muss. Dabei liegt die Kontrolle stets bei den Bewohnern, die Befehle jederzeit überschreiben oder zurücksetzen können, beispielsweise über ein Touchdisplay oder auch per Sprachbefehl.

Für das selbstlernende HUF Haus bedeutet das konkret: Das Haus erkennt über eine spezielle Gesichtserkennungs-Software die jeweiligen Bewohner, hier also die Mitarbeiter, öffnet ihnen anschliessend die Eingangstür und spielt typische Aktivitäten kontextbezogen ab. So wird beispielsweise das Licht im jeweiligen Büro eingeschaltet, der PC kann automatisch hochfahren und die erlernte Komforttemperatur pro Raum stellt sich ein. Sobald das Haus registriert, dass sich Vorlieben ändern, beispielsweise in Sachen Temperatur oder Helligkeit am Schreibtisch, werden die Einstellungen dank IBM Watson basierter Algorithmen angepasst.

Intelligent und sicher in die Zukunft

Das vernetzte Zuhause sowie die intuitive Steuerung von Licht, Jalousien oder individuellen Szenarien sind für das Traditionsunternehmen mit seiner über 105-jährigen Erfahrung längst selbstverständlich. Diese Funktionen werden auf KNX-Basis programmiert und gehören bei 90 Prozent aller HUF Häuser zur technischen Ausstattung. Darauf aufbauend basiert auch das selbstlernende Haus auf dem weltweit anerkannten KNX-Standard für die intelligente Vernetzung der Elektroinstallation in einem Gebäude mit einem Bussystem – ergänzt durch IBM Watson.

Die smarte Steuerung der Funktionen im Haus und auch den Fernzugriff durch die Bewohner von unterwegs sichert das Bussystem von Gira, einem weiteren Pionier der intelligenten Gebäudetechnik. Das Familienunternehmen aus Radevormwald bei Wuppertal startete bereits vor 20 Jahren mit seinem Produkt Home Server und ist seither eine der führenden Marken für die Gebäudeautomation und Smart Home. Im lernenden Haus von HUF HAUS kam der Server X1 und der S1 für den sicheren Fernzugang sowie die gesamte Elektroinstallation von Gira zum Einsatz. Die Erweiterung des X1 zur Anbindung an die IBM Watson IoT-Plattform hat die Firma ise Individuelle Software und Elektronik GmbH realisiert, die ein Gira Tochterunternehmen ist.

Die Zukunft gehört nach Meinung von Georg Huf, geschäftsführender Gesellschafter von HUF HAUS, den selbstlernenden Häusern: „Mit IBM und Gira haben wir einen renommierten Partner gefunden, der uns auf der Reise in das neue Zeitalter des Wohnens begleitet. Smart Homes sind bereits allgegenwärtig und für unsere Kunden selbstverständlich, das Internet der Dinge ist unaufhaltsam. Mit unserem selbstlernenden Musterhaus ‚Ausblick‘ setzen wir einen neuen Megatrend in der gesamten Baubranche.“

Dabei gehen alle Partner in Sachen Datenschutz auf Nummer sicher: Die Daten werden in der Cloud-basierten IoT-Plattform von IBM gesammelt, analysiert und sicher gespeichert. Das IBM Rechenzentrum in Frankfurt am Main garantiert mit dem IBM EU Cloud-Modell höchste Datensicherheit und Transparenz. Durch strengste Sicherheitsrichtlinien wird die Weitergabe von personenbezogenen Daten verhindert und die Daten bleiben stets das Eigentum der Hausbesitzer. Die verwendeten Watson Services nutzen ausschliesslich anonymisierten Daten, um Algorithmen zu trainieren. Das hebt das Haus in Bezug auf Datenschutz deutlich von marktüblichen Sprachassistenten ab.

„HUF HAUS zeigt beispielhaft, wie unsere Kunden mit der Cloud ihre eigene Innovationskraft stärken und dank KI-basierter IBM Watson Technologien für bahnbrechende Entwicklungen sorgen“, sagt Andrea Hennemann, Leader Watson & Cloud Platform Deutschland, Österreich und Schweiz. „Eine aktuelle Studie vom IBM Institute for Business Value (IBV) gezeigt, dass Disruption immer häufiger bei etablierten Unternehmen stattfindet und weniger bei Start-Ups – und hierfür nutzen sie mehrheitlich Plattformen, die ihnen sicher und schnell IT-Technologien für KI, Blockchain oder IoT bereitstellen.“

The family-owned company HUF HAUS and IBM today presented the world’s first house that learns

The family-owned company HUF HAUS and IBM today presented the world’s first house that learns from its occupants, opening a smart bungalow in the model house park of HUF HAUS in Hartenfels.
The intelligent HUF House “Ausblick” („Outlook“) understands and gets to know its residents through their interactions, which are analyzed by IBM’s Watson IoT platform and are recognized and stored as behavioral patterns.


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How To Enrich The Customer Experience Using Internet Of Things

Customer Experience

It’s hard to overstate the value of delivering an excellent customer experience. For many customers, a huge majority of the buying experience is based on how they feel they are being treated. Some would even pay more for a better customer experience.

Considering the proven value of loyal customers and the high cost of acquiring new ones, it only makes sense to keep them happy. The Internet of Things (IoT) can help.

With hundreds of millions of interconnected devices, appliances, wearable technologies, processes, and systems, the IoT offers the opportunity to tap into new data sources and glean new insights. In an increasingly competitive marketplace, the chance to use these nuggets to improve the customer experience can be a real differentiator.

Innovate Using IoT Insights

IoT-based insights can help you communicate more effectively with customers, better understand their needs or desires, and make personalized offers that quell frustration and reward loyalty. Logistics companies can use sensor data to notify customers when a package will arrive. Contextual information – such as how consumers click through a Web site or walk through a store – can tell retailers what attracts and repels potential buyers. And many hospitality and entertainment firms use wearable technologies such as wristbands to monitor waiting times and offer discounts to related activities.

But as IoT data becomes more varied and widely available, winning enterprises will take these basic applications to the next level. Coupons issued by pharmacies and grocery stores are common in most parts of the world. But what if a business collected data from a consumer’s smart device or wearable and used it to respond to an urgent medical issue?

For example, a pharmacy could use machine learning algorithms to recognize when a customer’s blood sugar levels drop. With real-time data from the wearable device, the pharmacist could contact the patient’s physician or give advice about how to adjust the next insulin injection.

Rapid insight and response can also provide opportunities to improve the overall customer journey. Imagine an airline that recognizes a flight delay and instantly offers frustrated travelers free Wi-Fi service on the flight itself. Or a coffee shop at the train station that texts nearby commuters with an offer to prepare their favorite beverage. By proactively reaching out to people in a personalized way, organisations can demonstrate how much they value their customers.

Don’t Overstep Privacy Boundaries

Be mindful, however, of customer perceptions and preferences. People who’ve opted in will likely welcome these initiatives, as long as they believe their personally identifiable information is protected.

Companies that work within the scope of established loyalty programs should succeed. Sending communications to people through an app they downloaded is effective and appropriate, especially for up-sell opportunities. Offering a voucher for a free coffee to customers who have purchased a service is fair game.

However, tracking and communicating with people without their permission or express interest can seem creepy, and may ultimately backfire. Instead of improving the customer experience, these unwelcome advances can brand you as a Big Brother–type organisation that people want to avoid.

Source: Tom Raftery, Forbes

The Human Factor In An AI Future

As artificial intelligence becomes more sophisticated and its ability to perform human tasks accelerates exponentially, we’re finally seeing some attempts to wrestle with what that means, not just for business, but for humanity as a whole.

From the first stone ax to the printing press to the latest ERP solution, technology that reduces or even eliminates physical and mental effort is as old as the human race itself. However, that doesn’t make each step forward any less uncomfortable for the people whose work is directly affected – and the rise of AI is qualitatively different from past developments.

Until now, we developed technology to handle specific routine tasks. A human needed to break down complex processes into their component tasks, determine how to automate each of those tasks, and finally create and refine the automation process. AI is different. Because AI can evaluate, select, act, and learn from its actions, it can be independent and self-sustaining.

Some people, like investor/inventor Elon Musk and Alibaba founder and chairman Jack Ma, are focusing intently on how AI will impact the labor market. It’s going to do far more than eliminate repetitive manual jobs like warehouse picking. Any job that involves routine problem-solving within existing structures, processes, and knowledge is ripe for handing over to a machine. Indeed, jobs like customer service, travel planning, medical diagnostics, stock trading, real estate, and even clothing design are already increasingly automated.

As for more complex problem-solving, we used to think it would take computers decades or even centuries to catch up to the nimble human mind, but we underestimated the exponential explosion of deep learning. IBM’s Watson trounced past Jeopardy champions in 2011 – and just last year, Google’s DeepMind AI beat the reigning European champion at Go, a game once thought too complex for even the most sophisticated computer.

Where does AI leave human?

This raises an urgent question for the future: How do human beings maintain our economic value in a world in which AI will keep getting better than us at more and more things?

The concept of the technological singularity – the point at which machines attain superhuman intelligence and permanently outpace the human mind – is based on the idea that human thinking can’t evolve fast enough to keep up with technology. However, the limits of human performance have yet to be found. It’s possible that people are only at risk of lagging behind machines because nothing has forced us to test ourselves at scale.

Other than a handful of notable individual thinkers, scientists, and artists, most of humanity has met survival-level needs through mostly repetitive tasks. Most people don’t have the time or energy for higher-level activities. But as the human race faces the unique challenge of imminent obsolescence, we need to think of those activities not as luxuries, but as necessities. As technology replaces our traditional economic value, the economic system may stop attaching value to us entirely unless we determine the unique value humanity offers – and what we can and must do to cultivate the uniquely human skills that deliver that value.

Honing the human advantage

As a species, humans are driven to push past boundaries, to try new things, to build something worthwhile, and to make a difference. We have strong instincts to explore and enjoy novelty and risk – but according to psychologist Mihaly Csikszentmihalyi, these instincts crumble if we don’t cultivate them.

AI is brilliant at automating routine knowledge work and generating new insights from existing data. What it can’t do is deduce the existence, or even the possibility, of information it isn’t already aware of. It can’t imagine radical new products and business models. Or ask previously unconceptualized questions. Or envision unimagined opportunities and achievements. AI doesn’t even have common sense! As theoretical physicist Michio Kaku says, a robot doesn’t know that water is wet or that strings can pull but not push. Nor can robots engage in what Kaku calls “intellectual capitalism” – activities that involve creativity, imagination, leadership, analysis, humor, and original thought.

At the moment, though, we don’t generally value these so-called “soft skills” enough to prioritize them. We expect people to develop their competency in emotional intelligence, cross-cultural awareness, curiosity, critical thinking, and persistence organically, as if these skills simply emerge on their own given enough time. But there’s nothing soft about these skills, and we can’t afford to leave them to chance.

Lessons in being human

To stay ahead of AI in an increasingly automated world, we need to start cultivating our most human abilities on a societal level – and to do so not just as soon as possible, but as early as possible.

Singularity University chairman Peter Diamandis, for example, advocates revamping the elementary school curriculum to nurture the critical skills of passion, curiosity, imagination, critical thinking, and persistence. He envisions a curriculum that, among other things, teaches kids to communicate, ask questions, solve problems with creativity, empathy, and ethics, and accept failure as an opportunity to try again. These concepts aren’t necessarily new – Waldorf and Montessori schools have been encouraging similar approaches for decades – but increasing automation and digitization make them newly relevant and urgent.

The Mastery Transcript Consortium is approaching the same problem from the opposite side, by starting with outcomes. This organization is pushing to redesign the secondary school transcript to better reflect whether and how high school students are acquiring the necessary combination of creative, critical, and analytical abilities. By measuring student achievement in a more nuanced way than through letter grades and test scores, the consortium’s approach would inherently require schools to reverse-engineer their curricula to emphasize those abilities.

Most critically, this isn’t simply a concern of high-tuition private schools and “good school districts” intended to create tomorrow’s executives and high-level knowledge workers. One critical aspect of the challenge we face is the assumption that the vast majority of people are inevitably destined for lives that don’t require creativity or critical thinking – that either they will somehow be able to thrive anyway or their inability to thrive isn’t a cause for concern. In the era of AI, no one will be able to thrive without these abilities, which means that everyone will need help acquiring them. For humanitarian, political, and economic reasons, we cannot just write off a large percentage of the population as disposable.

In the end, anything an AI does has to fit into a human-centered value system that takes our unique human abilities into account. Why would we want to give up our humanity in favor of letting machines determine whether or not an action or idea is valuable? Instead, while we let artificial intelligence get better at being what it is, we need to get better at being human. That’s how we’ll keep coming up with groundbreaking new ideas like jazz music, graphic novels, self-driving cars, blockchain, machine learning – and AI itself.

Source: Dan Wellers and Kai Goerlich

Maschinen fehlt es noch an der Fähigkeit, Inhalte zu abstrahieren

Unternehmens-Software arbeitet hauptsächlich auf regelbasierten Prozessen. Damit haben nur wenige Anbieter so viel Erfahrung wie SAP. Wie der Head of Machine Learning, Markus Noga, im Interview erklärt, ist ein vollständig automatisiertes ERP noch Zukunftsmusik. Bis es so weit ist, haben die Maschinen noch viel zu lernen.
Markus Noga: In der Regel sind Kunden immer sehr daran interessiert, unser Portfolio und dessen Vorteile, auch im Vergleich zu anderen Anbietern, zu verstehen. Im Wesentlichen macht SAP die Adaption und die Integration von maschinellem Lernen (ML) einmalig leicht, indem Algorithmen direkt in die SAP-Produkte eingebunden werden. Zudem verfügt SAP als Traditionsanbieter in der Unternehmens-Software-Branche über ein unvergleichliches Wissen und eine Expertise in zwölf Geschäftsfeldern und 27 Industrien. Auch berühren drei Viertel aller weltweiten Geschäftsumsätze ein SAP-System. Darüber hinaus werden wir von den Kunden für unsere Zuverlässigkeit im Umgang mit ihren geschäftskritischen Daten geschätzt.
Zweitens möchten Kunden natürlich erfahren, wie reif maschinelles Lernen in der Geschäftswelt heute bereits ist. Unsere Vision ist das intelligente Unternehmen, in dem Menschen technologische Systeme anleiten, die ihnen bei der Bewältigung ihrer Kerntätigkeiten zur Seite stehen. Im intelligenten Unternehmen bewältigt Technologie repetitive Aufgaben in End-to-End-Prozessen. Dadurch können sich die Arbeitnehmer auf anspruchsvolle Herausforderungen konzentrieren. Heute sind bereits Teilschritte dieser Prozesse automatisierbar. Doch in den kommenden zehn Jahren werden Unternehmenssysteme immer intelligenter und automatisieren sich mehr und mehr selbst.

CW: Wie macht sich SAP Machine Learning zunutze?

Noga: Wir haben uns zum Ziel gesetzt, maschinelles Lernen auch in unseren internen Anwendungen nutzbar zu machen. Seit einiger Zeit verwenden wir SAP Service Ticket Intelligence in einigen unserer elektronischen Ticketsysteme, SAP Cash Application und SAP Accounts Payable stehen kurz vor ihrer internen Implementierung. Über kurz oder lang werden alle unsere ML-Lösungen und -Services Teil von SAP-Produkten sein.

CW: Können wir ein vollständig automatisiertes ERP erwarten? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Noga: Unsere Vision ist das intelligente Unternehmen. Dazu gehört auch die Automatisierung der Kerngeschäftsprozesse. Ein vollständig automatisiertes ERP-System ist allerdings wirklich noch Zukunftsmusik. Derzeit ist lediglich die Automatisierung einzelner Prozessschritte beispielsweise im Finanzbereich möglich.

CW: Welche Grenzen sehen Sie bei Machine Learning?

Noga: Heute reicht maschinelle Intelligenz noch nicht in allen Bereichen an die menschliche heran. Die Algorithmen sind etwa nicht in der Lage, ein vergleichbares Urteilsvermögen zu entwickeln. Dies zeigt sich etwa in der Verarbeitung natürlicher Sprache, die das Niveau der menschlichen Übersetzung noch lange nicht erreicht hat, aber auch in der Fähigkeit des Algorithmus, Kontexte einer Situation zu erkennen, die es zu analysieren gilt. Maschinen fehlt es noch an der Fähigkeit, Inhalte zu abstrahieren oder deren Bedeutung abseits der puren Zeichenkette zu erfassen.

CW: Automatisierung und Machine Learning machen diverse Jobs obsolet. Bitte kommentieren Sie.

Noga: Aus der Erfahrung wissen wir, dass jede industrielle Revolution neue Jobs kreiert und andere verschwinden lässt – so wird es sich auch mit dieser verhalten. Wir müssen uns vor Augen führen, dass wir die Fäden in der Hand haben und selbst entscheiden können, welche Tätigkeiten in welchem Umfang automatisiert werden. Letztendlich soll Technologie das menschliche Potenzial erweitern und nicht einschränken. Maschinelles Lernen tut dies durch die Automatisierung von repetitiven Aufgaben. Dadurch werden Ressourcen freigesetzt, die wiederum zur allgemeinen Wertschöpfung beitragen können.

Markus Noga am SAP Forum 2018

Wollen Sie über ein individuelles Einsatzszenario für Machine Learning in Ihrem Unternehmen diskutieren? Das wird am SAP Forum vom 6. bis 7. März in Basel unter dem Motto «Where Thinking meets Doing» möglich sein. Diskutieren Sie mit Markus Noga und weiteren Experten am Expert Summit im Rahmen des SAP Forum am 7. März 2018 die neusten Technologien und konkrete Anwendungen für das intelligente Unternehmen der Zukunft.

Source: Computerworld: Markus Noga, Head of Machine Learning, SAP

IoT Internet of Things oder Internet der Dinge

Das „Internet of Things“ oder „Internet der Dinge“ ist für viele Menschen ein unbekannter Begriff, einge Beispiele aus dem Alltag kennen wir jedoch schon. Wir zeigen Ihnen, was das Internet of Things ist und was es genau

kann.

Internet of Things: Was ist das?

  • Möchten wir am technischen Fortschritt teilhaben, gelingt das in der Regel durch die Nutzung von Computern. Durch das Internet der Dinge werden Computer mehr und mehr überflüssig.
  • Der Trend sorgt dafür, dass Gegenstände nun auch mit dem Internet verbunden werden, die wir zuvor offline, ohne Internet-Verbindung genutzt haben. Dabei handelt es sich um alltägliche Gegenstände, wie zum Beispiel Haushaltsgeräte.
  • Kurz gesagt: Durch das Internet der Dinge werden Dinge mit dem Internet verbunden.

Internet of Things: Smart Home

  • Das Internet der Dinge soll dem Menschen einen Mehrwert bieten. Die besagten Gegenstände haben wir auch zuvor genutzt, durch eine zusätzliche Anbindung an das Internet werden uns weitere Vorteile geboten.
  • Die einfachsten Beispiele finden wir im Haushalt. Aktuell ist noch kaum ein Haushaltsgerät mit dem Internet verbunden. Es gibt jedoch schon mehrere Modelle, die kleine Computer verbaut haben. Dadurch kann ein leerer Kühlschrank selbstständig oder auf Knopfdruck Lebensmittel nachbestellen.
  • Der Fokus liegt allerdings nicht unbedingt darauf, dass die vernetzten Geräte eigenständig arbeiten. Im Haushalt werden die Geräte meist durch eine App gesteuert. Damit können Sie Licht, Heizung, Kaffeemaschine und Co. vom Sofa oder von unterwegs aus bedienen.
  • Das ist zwar alles nicht unbedingt notwendig, es bringt den Nutzern jedoch weiteren Komfort. Verlassen Sie das Haus, können Sie über Ihr Smartphone alle Heizungen im Haus ausschalten. Fahren Sie Abends von der Arbeit nach Hause, können Sie die Heizung schon einmal 15 Minuten vor Ihrer Ankunft einschalten.

Internet of Things: Weitere Beispiele aus der Praxis

  • Das Internet der Dinge macht vor kaum etwas Halt. Mittlerweile bietet jeder Autohersteller die Vernetzung seiner Fahrzeuge an. Filme im Auto streamen ist kein Problem mehr. Assistenzsysteme übernehmen auch ohne Verbindung zum Internet das Einparken für uns.
  • Fitness-Armbänder waren schon früher smart. Aktuelle Fitness-Tracker messen neben der Schrittzahl auch den Puls und den Blutdruck. Die gesammelten Daten werden dank Verbindung zum Internet an das Smartphone weitergeleitet, wo wir Sie speichern und statistisch aufbereiten können.
  • Auch in der Industrie spielt das Internet of Things eine wichtige Rolle. Seit Jahrzehnten nutzen wir Maschinen für die automatisierte Produktion. Dennoch werden reale Arbeitskräfte für Kontrolle und Koordination benötigt. Sind die Maschinen untereinander vernetzt, können sie sich untereinander abstimmen. Eine menschliche Koordination der Prozesse ist dann kaum noch notwendig.

Source: Tim Aschermann

Things that can think

In our business and personal lives, we’ve become accustomed to an ever-increasing number of devices connected through the Internet of Things (IoT). In addition, artificial intelligence technologies are more prevalent in various applications and tools. As these two technologies converge, they are creating a new “intelligence of things” that will impact how businesses can best serve customers.

Things that can think

Early sensors and devices gathered and shared huge volumes of data. But they typically included little to no intelligence or self-awareness of their own. That’s now changing.

As IoT devices begin to incorporate self-learning features, they can do more and deliver enhanced insight to business users. Some devices will soon be able to monitor their own environment and report on failures or breaches. Others may warn of safety issues. Connected things, such as IoT devices on a shop floor, can use collective data to create a more holistic view of conditions.

But we’re only at the beginning. In the next few years, experts expect that more things – both big and small – will become equipped with sensors and capture a multitude of actions. To take advantage of this wealth of data, companies will need to create innovative business models. One likely shift: many enterprises that now sell products will increasingly offer data-driven services that deliver a better customer experience.

With the Internet “in” everything, look for a wide variety of new use cases, such as:

  • Travel: Sensors that correlate flight data with luggage and passenger location, optimizing logistics chains and offering targeted, customer-centric services
  • Agriculture: Intelligent field equipment that receives data from weather, soil, and seed sensors, helping farmers plant the right crops at the right time in the best location
  • Manufacturing and production: Sensor data correlated from vehicle locations, pallets of goods, and employees, boosting the efficiency of the logistics chain
  • Healthcare: Wearable devices that report on patient metrics, helping clinicians identify life-threatening conditions or suggest behavioral changes that could improve a person’s health
  • Municipal services: Embedded road sensors that monitor traffic, air pollution, and highway conditions, helping public service organizations improve citizen quality of life
  • Energy and environmental: Connected sensors and applications that allow businesses to centrally and securely control devices and the energy they consume for greater cost savings and enhanced sustainability

IoT innovations

Until now, the benefits of making devices smart have been limited to controlling our homes or making incremental improvements to business operations. But this value will certainly grow as the intelligence of things expands.

For example, utility companies could reduce power demand by adjusting LED lights from bright white to a yellow tone that saves thousands of watts of energy. Consumers might sign up for discounted service plans where utilities automatically adjust their heating and air conditioning to match weather conditions, slashing regional power consumption. And that’s just in the energy industry.

As the technology matures, business leaders in every market need to be ready to think beyond conventional use cases and develop innovative new applications that improve the customer experience. Those leaders willing to pursue opportunities offered by the intelligence of things will surely be first to reap the rewards of the IoT.

Source: Tom Raftery