SIB – CDO NDS HF – Studium / Customer / User Experience Management (CEM) Prüfungsarbeit – Trends & Technologien

Im Rahmen des Chief Digital Officer (CDO) Nachdiplom Studiums beim Schweizerischen Institut für Betriebsökonomie in Zürich hatten wir die Gelegenheit eine Prüfungsarbeit im Bereich Customer / User Experience Management (CEM) – Trends & Technoligien abzulegen.

Ein Dank an dieser Stelle an den hervorragenden Dozenten Christian Speck, Business Developer, Agile, Innovator, Coach, Enabler sowie an Lukas Karrer Chief Digital Officer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Bouygues E&S InTec Schweiz AG, Geschäftsbereich Helion welche uns mit enormen Fachwissen und spannenden Details auch für viele Fragen zur Verfügung gestanden haben.

Bei der Prüfungsaufgabe mussten wir vor allem auf folgende Fragen eingehen:

  • Markt, Unternehmens und Angebotsbeschreibung und Abgrenzung
  • Darlegung einer Nutzenbasierten Kundensegmentierung
  • Ermitteln des Involvements der Zielgruppen gegenüber dem Angebot
  • Beschreibung alles Touch-Points in Relation zum Angebot
  • Darstellung der IST-Situation in Bezug auf die Kundenerfahrung
  • Darstellung der Customer Journey
  • Risiken in Bezug auf die Customer Journey
  • Verbesserungspotential in Bezug auf die Customer Journey
  • Identifizieren und analysieren aktuellster Trends und Technologien, welche sich positiv auf die Customer Journey auswirken können
  • Wie kann man positive Kundenerfahrung einwirken
  • u.v.m,

Customer Journey

Customer Journey ist ein Begriff aus dem Marketing und bezeichnet die einzelnen Zyklen, die ein Kunde durchläuft, bevor er sich für den Kauf eines Produktes entscheidet. Aus Sicht des Marketings bezeichnet die Customer Journey alle Berührungspunkte (Touchpoints) eines Konsumenten mit einer Marke, einem Produkt oder einer Dienstleistung.

Trends & Technologien

Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Arbeitswelt, kaum ein Wirtschaftssektor bleibt davon unberührt. Technische Grundlage dieses Wandels sind neue Technologien aus der Informations- und Kommunikationstechnik  sowie leistungsfähigere Computer und Netzinfrastrukturen. Während es in der ersten Phase der Digitalisierung vorwiegend darum ging, repetitive Geschäftsprozesse mithilfe von IKT zu automatisieren, kann die seit ungefähr 2008 sehr schnell fortschreitende digitale Transformation als «Digitalisierung von Allem» bezeichnet werden. Die neuen technischen Entwicklungen wie Cloud Computing, Mobile Computing, Big Data und Internet der Dinge ermöglichen neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, die zunehmend zum Einsatz kommen.

Die Digitalisierung hat folglich einen wesentlichen Einfluss auf den Strukturwandel und das Wirtschaftswachstum. Gerade für ein ressourcenarmes Land wie die Schweiz wird es deshalb wichtig sein, die Potentiale, die sich durch die Digitalisierung ergeben, bestmöglich zu nutzen.

When you talk, you are only repeating what you already know. But if you listen, you may learn something new. Dalai Lama

Wem hören Sie mehr zu: Der Person, die mit Ihnen redet, oder sich selbst? Oft sind wir so beschäftigt damit, über unseren Gegenüber zu urteilen, dass wir ihm gar nicht mehr zuhören. Dabei ist aktives Zuhören der Schlüssel zum Erfolg in allen zwischenmenschlichen Beziehungen.

„Menschen, die sich  verstanden fühlen, schöpfen Kraft aus sich selbst“, antwortete Erfolgstrainer Jürgen Klopp auf die Frage eines Journalisten, was das Geheimnis seines Führungsstils ausmache. Es ist bekannt, dass Klopp für seine Spieler stets ein offenes Ohr hat, sich Zeit für sie nimmt, und  er sie – vor allem auch die jungen Spieler – ernst nimmt.

Eine von Klopp’s Kernführungskompetenzen besteht im aufmerksamen Zuhören, denn er weiss: Um Menschen zu verstehen, muss man ihnen zuhören können.

Die aufgeführte Kolumne zeigt, dass Zuhören eine Kunst ist, die nicht nur Trainer im Spitzensport beherrschen müssen. Auch für das Verhältnis zwischen Chef und Mitarbeiter, unter Kollegen, sowie in jeder zwischenmenschlichen Beziehung stellt das Zuhören einen oft unterschätzten Erfolgsfaktor dar.

Die Problematik des Zuhörens

Ganz ehrlich: Haben Sie sich schon einmal gefragt, wem Sie eigentlich mehr zuhören, wenn Ihnen eine andere Person etwas mitteilt? Der Person oder sich selbst? Wie oft erwischen wir uns, dass wir mehr mit unseren zeitgleich ablaufenden inneren Kommentaren und Bewertungen beschäftigt sind, als dass wir uns wirklich mit ungeteilter Konzentration auf das einlassen, was uns unser Gegenüber mitzuteilen hat.

Wenn ein Mitarbeiter kommt, glauben wir sein Problem schon zu kennen, bevor er es ausgesprochen hat. Wenn uns die 14-jährige Tochter von Justin Bieber vorschwärmt, tun wir das automatisch als pubertäres Gehabe ab. Wenn der Partner mal wieder über Stress und Zeitdruck klagt, wissen wir sofort: Er muss eben lernen, Prioritäten zu setzen und ein besseres Zeitmanagement an den Tag legen.

Dass wir überhaupt in der Lage sind, unserer inneren Stimme zu lauschen, während jemand zu uns spricht, hängt mit den Verarbeitungskapazitäten unseres Gehirns zusammen.

Das Gehirn ist aufgrund seiner neurologischen Ausstattung in der Lage, bis zu 450 Wörter pro Minute zu verarbeiten, im Schnitt sprechen wir im Alltag jedoch nur circa 175.

Dieses Ungleichgewicht bringt letztendlich die Lücken hervor, in die sich dann unsere inneren Kommentare drängen. Dazu gesellt sich eine weitere Problematik. Wie es nicht möglich ist, nicht zu denken, ist es ebenfalls ausgeschlossen, dass wir nicht automatisch bewerten und in Echtzeit innerlich unseren Senf dazugeben, wenn jemand mit uns spricht.

Zeitnot und permanente Ablenkung

Zu dieser naturgegebenen Problematik gesellen sich noch zwei weitere Phänomene, die mit Beginn des digitalen Zeitalters zugenommen haben. Das permanente Online-Leben sorgt dafür, dass wir Gefahr laufen, permanent abgelenkt zu sein und damit unsere Fähigkeit verringern, uns länger auf eine Sache zu konzentrieren.

Hinzukommt, dass mit dem Einzug der Digitalisierung in unseren Alltag, das subjektive Gefühl ständig unter Zeitdruck zu stehen, extrem gestiegen ist.

Bei einem Telefonat schauen wir schon ungeduldig auf die Uhr, weil in Kürze der nächste Termin ansteht.

Bei einem Meeting sind wir mehr damit beschäftigt, uns während des Zuhörens schon eine entsprechende Antwort zurechtzulegen, um mit einem möglichst schnellen Konter Stärke zu demonstrieren, anstatt zunächst das Gesagte einmal sacken zu lassen und reflektiert zu antworten. Darauf basiert eine weitere weitverbreitete garstige Gewohnheit, nämlich den anderen im Talkshow-Stil ins Wort zu fallen und zu unterbrechen. Fakt ist: In unserer Gesellschaft sind gute Zuhörer zu einer seltenen Spezies verkommen.

Die Psychologie des Zuhörens

Dass Zuhören in unserer hyperaktiven Welt als Passivität abgetan wird, und damit nicht so recht in das schnelllebige Leistungs- und Profitdenken passen will, kann schlicht und ergreifend als Irrglaube angesehen werden, denn: Achtsames Zuhören kann wahre Wunder bewirken und heilsame Wirkung haben. Wer hat noch nicht die Erfahrung gemacht, wie wohltuend es sein kann jemanden zu haben, der einem „nur“ zuhört, wenn es einem schlecht geht.

Die Metapher „sich den Frust von der Seele reden“ ist kein esoterisches Konstrukt, sondern hat definitiv eine reale Wirkung.

Das Gefühl, bei jemandem Gehör und Verständnis zu finden, hat schon so manches Häufchen Elend wieder zum Aufblühen gebracht. Untrennbar verzahnt mit dem achtsamen Zuhören sind seine „psycho-logischen“ Effekte.

Wem aufmerksam zugehört wird, der empfindet Wertschätzung, Anerkennung und Empathie, allesamt Faktoren, die nachweislich die Psyche stärken und das Wohlbefinden steigern.

Studien belegen sogar, dass achtsames Zuhören beim Erzählenden Herzfrequenz und Blutdruck senkt.

Zuhören ist eine Haltung

Achtsames Zuhören wirkt für das Wachsen starker zwischenmenschlicher Beziehungen wie Dünger.

So wundert es nicht, dass die Kunst des achtsamen Zuhörens schon im Buddhismus vor über 3.000 Jahren gelehrt wurde.

Demnach ist Zuhören keine Technik, sondern eine Haltung. Seinen Mitmenschen gegenüber offen, zugewandt, mitfühlend und wertfrei zu sein, stellt die oberste Maxime dar und die Kunst des achtsamen Zuhörens ist dafür ein zentrales Instrument. Einen Schritt weiter geht Thich Nhat Hanh, einer der bedeutendsten buddhistischen Lehrer unser Zeit, der den Mangel des sich gegenseitigen Zuhörens und sich Verstehens als Ursache sämtlicher Kriege und Gewalt ansieht. Er meint:

„Nur tiefes Zuhören und mitfühlende Kommunikation können die falschen Wahrnehmungen abbauen, die die Wurzel aller Konflikte und Gewalt sind.“

Zuhören spart Zeit

Was auf den ersten Blick wie ein Paradoxon klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als echter Gewinn. Denn wer nicht unterbrochen wird, sich beim Zuhörer wohlfühlt und Empathie erkennt, der gerät in „flow“.  Es „fliesst“ aus dem Erzählenden regelrecht heraus, ohne dass man noch überlegen müsste, was man sagen möchte. Es fliesst sprichwörtlich aus ihm heraus, ungefiltert aus den Tiefen des Unterbewusstseins.

So wundert es nicht, dass man in einem solchen Zustand in kurzer Zeit eine grosse Menge an Inhalt und Emotionen transportieren kann, weitaus mehr, als wenn man stets unterbrochen wird, dann den roten Faden verliert und immer wieder Zeit braucht in Flow zu geraten. Die amerikanische Sprachtherapeutin Rebecca Shafir geht sogar noch einen Schritt weiter, indem sie in Untersuchungen herausgefunden hat, dass Menschen sogar eigenständig ihre Probleme lösen, wenn man ihnen nur achtsam zuhört. In ihrem Buch „Zen in der Kunst des Zuhörens“ schreibt sie:

„Wenn Sie Ihrem Gesprächspartner Zeit lassen, laut zu denken, in einer Atmosphäre, in der er sich angenommen fühlt, fördern Sie seine Fähigkeit, das Leben aus eigener Kraft zu bewältigen.“

Zuhören als wichtiges Führungsinstrument

Was eingangs Jürgen Klopp in seinem Zitat zum Besten gegeben hat, bestätigen auch andere Erfolgstrainer wie Jogi Löw, Carlo Ancelotti oder auch Segelolympiasieger Jochen Schümann, der als Teamchef mit der Schweizer „Alinghi“ zweimal den America’s Cup im Segeln gewann. Sie alle bestätigen die Wichtigkeit des achtsamen Zuhörens und dass diese vermeintlich unproduktive Zeit bestens investiert ist und sich auszahlt.

Seinen Spielern bzw. seinen Mitarbeitern zuzuhören, ist ein wichtiges Führungsinstrument.

Trainer und Chefs, die die „Kunst des Zuhörens“ beherrschen, werden von ihren Spielern beziehungsweise Mitarbeitern mit den Zutaten belohnt, die Spitzenleistungen erst möglich machen: höchste Motivation, Teamgeist und Identifikation mit dem Club bzw. dem Unternehmen.

„Nichts ändert sich, ausser ich ändere mich!“

Diesen Leitsatz können Sie praktisch ausprobieren, wenn Sie den Menschen in ihrem Umfeld  mehr Gehör schenken. Probieren Sie’s aus – Sie werden sich wundern!

Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei:

  1. Machen Sie sich achtsames Zuhören zum Vorsatz! Ändern Sie Ihre Einstellung und machen Sie sich zum Ziel ein guter Zuhörer zu werden. Nur wer sich zum Ziel setzt, diese Kunst zu erlernen, kann zum Meister darin werden.
  2. Nehmen Sie sich Zeit! Sehen Sie die Zeit, die ein gutes Gespräch braucht als Investition in die Beziehung zu den Menschen, die sich mittelfristig mehr als auszahlt.
  3. Hören Sie aktiv zu! Aktiv zuzuhören bedeutet, dass man sich dazu zwingt, dem Erzähler wirklich in jeder Sekunde zu folgen, ohne sich zu erlauben gedanklich abzuschweifen. Dies erfordert Selbstdisziplin und ist unter Umständen anstrengender als selbst zu sprechen.
  4. Strahlen Sie Ruhe aus! Nur wenn sich der Erzählende wohlfühlt, kann ein tiefes Gespräch entstehen. Achten Sie daher auf Ihre Ausstrahlung und Körpersprache. Strahlen Sie Ruhe, Aufmerksamkeit und uneingeschränkte Konzentration aus. Geben Sie Ihrem Gegenüber das Gefühl, dass es im Moment nichts Wichtigeres auf der Welt gibt als dieses Gespräch.
  5. Halten Sie Augenkontakt! Augenkontakt bedeutet Verbundenheit und Konzentration  und ist  für achtsames Zuhören unerlässlich.
  6. Geben Sie nonverbales Feedback! Ein bejahendes Nicken, eine zustimmende Mimik und Gestik zeigen dem Erzählenden, dass Sie ihn verstehen und für voll und ganz für ihn da sind.
  7. Fragen Sie nach! Gutes Zuhören zeigt sich auch darin, dass man freundlich nachfragt, wenn Dinge unklar erscheinen. Das zeigt, dass man voll dabei ist und bekundet zugleich echtes Interesse.
  8. Geben Sie etwas von sich selbst preis! Verständnis und Vertrauen steigen, wenn man als Zuhörer unter Umständen auch etwas Privates von sich preisgibt. Damit hebt man Grenzen und Hierarchien auf und zeigt, dass man Mensch ist. Aber nicht übertreiben. Schliesslich wollen Sie ja vor allem zuhören.
  9. Bedanken Sie sich! Wenn Menschen die Erfahrung machen, dass man sich bei Ihnen für das angenehme Gespräch bedankt, zeigt dies nicht nur von Respekt, sondern man ermutigt sie zugleich, beim nächsten Mal wieder das Gespräch zu suchen.

Source: FOCUS Markus Hornig

Google will Antworten geben, bevor jemand Fragen stellt

Die wichtigste Website der Welt verändert sich radikal: bunt und lang statt schlicht und kompakt. Google wird Milliarden Menschen vorsetzen, was sie angeblich wollen.

Finden statt suchen: Google plant mit seinem Feed Discover eine ziemlich radikale Veränderung seiner Suchseite.

Dieser Text besteht aus gut 1000 Wörtern. Wer bis zum Ende durchhält und durchschnittlich schnell liest, benötigt dafür etwa fünf Minuten. Im selben Zeitraum suchen Dutzende Millionen Menschen mit Google. Jedes Jahr verarbeitet es mehrere Billionen Suchanfragen und hat damit ein Quasimonopol. Googeln steht im Duden, gebingt wird höchstens beim Serienkonsum.

Wer auf seinem Smartphone sucht, nutzt dafür in 97 von 100 Fällen Google.

Genau jetzt, scheinbar auf dem Höhepunkt seiner Macht, will Google sich neu erfinden. Ende September gab das Unternehmen eine kleine Pressekonferenz in San Francisco und veröffentlichte mehrere Ankündigungen auf seinem Firmenblog. Die Weltöffentlichkeit nahm wenig Notiz, aber diese könnten Googles Vorhaben grundlegender verändern, als den meisten Menschen klar ist.

Im Laufe der kommenden Wochen wird sich die meistaufgerufene Seite des Webs radikal verändern. Wer dann Google.com auf seinem Smartphone eingibt, sieht das gewohnte Suchfeld – und darunter eine lange Liste mit Artikeln, Videos und anderen Vorschlägen. Dieser Feed erinnert an soziale Netzwerke, und ähnlich wie Facebook und Twitter könnte Google auch Werbung darin anzeigen, erste Experimente laufen bereits.

«Bekommen Sie mehr als eine Antwort, wenn Sie Google nutzen?»

«Die Menschen wollen, dass Google ihnen sagt, was sie als Nächstes tun sollen.» Das bricht mit Prinzipien, an denen Google zwei Jahrzehnte festgehalten hat: Die Startseite sollte schlicht sein, so schnell wie möglich laden und keine Werbung zeigen. Erst wer tippt, findet, und zwar meist das, was er gesucht hat. Um zu verstehen, warum Google diesen Schritt wagt, und was das für Milliarden Menschen auf der Welt bedeutet, helfen drei denkwürdige Zitate von Googles Topmanagern.

Bereits 2005 sagte der damalige Google-Chef Eric Schmidt: «Bekommen Sie mehr als eine Antwort, wenn Sie Google nutzen? Natürlich. Nun, das ist ein Fehler. Wir sollten wissen, was Sie meinten, und in der Lage sein, Ihnen nur eine exakt richtige Antwort zu geben.»

Fünf Jahre später gestand Schmidt ein, dass man nicht wisse, wie die Zukunft der Suche aussehe. «Aber eine Idee ist, dass wir Ihnen mehr und mehr Abfragen abnehmen, ohne dass Sie tippen müssen. Ich denke, dass die meisten Menschen nicht wollen, dass Google ihre Fragen beantwortet. Sie wollen, dass Google ihnen sagt, was sie als Nächstes tun sollen.»

2012 schliesslich schrieb Google-Gründer Larry Page in einem Brief an Investoren: «Wirklich gute Suche bedeutet, Bedürfnisse innerhalb eines Wimpernschlags in Aktionen zu übersetzen. Es geht darum, Dinge zu beschleunigen, damit Nutzer Zeit für die wichtigen Dinge in ihrem Leben haben.»

Google steigt in den weltweiten Kampf um unsere Aufmerksamkeit ein. Schmidt und Page haben frühzeitig erkannt, dass sich Google weiterentwickeln muss, um relevant zu bleiben. Die Dominanz bei der Websuche macht Google aktuell zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt, doch auch Myspace schien einst unaufhaltsam zu sein.

Kein Wirtschaftszweig ist so disruptiv wie die Tech-Branche, nirgends werden Fehler und Versäumnisse so gnadenlos bestraft wie im Silicon Valley.

Unternehmen wie Google müssen antizipieren, wie das Internet in fünf Jahren aussehen könnte, und ihre Strategie schon heute darauf ausrichten.

Als Google Ende der 1990er gegründet wurde, glich das Netz einem Dschungel, abenteuerlich und voller Überraschungen, aber auch unübersichtlich und ohne grosse Strassen. Google war der Pfadfinder, der das Dickicht der damals rund 25 Millionen Websites durchblickte und zuverlässig ans Ziel führte. Heute gibt es Hunderte Milliarden Seiten, aber der Urwald ist grösstenteils verschwunden und wurde durch Monokulturen ersetzt: Wenige Unternehmen dominieren grosse Teile des Internets. Sie haben das Unterholz gerodet und vielspurige Autobahnen gebaut, auf denen sich Nutzer durchs Netz bewegen.

Zum richtigen Zeitpunkt die passenden Inhalte anzeigen

Einige errichten hohe Mauern, damit die Menschen nicht sehen, dass es jenseits der Facebook-Plantage und des Amazon-Feldes noch mehr zu entdecken gibt: Mehr als die Hälfte der Menschen in riesigen Entwicklungs- und Schwellenländern wie Nigeria, Indien und Brasilien stimmt der Aussage zu, dass «Facebook das Internet ist». Wer nach Produkten sucht, nutzt dafür immer öfter direkt Amazon: Im vergangenen Jahr hat die Handelsplattform Google in dieser Kategorie den Rang abgelaufen und kann die besonders begehrten Werbeplätze selbst vermarkten.

Für Google sind das bedrohliche Entwicklungen. Auch deshalb steigt es nun in den weltweiten Kampf um Aufmerksamkeit ein.

Statt Nutzer möglichst schnell wegzuschicken, sollen sie künftig so lange wie möglich bleiben.

Dann kann Google mehr Werbung einblenden und mehr Daten sammeln. Denn darum geht es: Google wettet darauf, dass es mehr über seine Nutzer weiss als Facebook und ihnen zum richtigen Zeitpunkt die passenden Inhalte anzeigen kann.

Die Tracking-Werkzeuge des Konzerns durchziehen das Netz wie digitale Wanzen. Der Suchverlauf verrät Interessen, Pläne und heimliche Vorlieben, von denen nicht einmal die engsten Freunde wissen: das nächste Reiseziel, das Geburtstagsgeschenk für den Partner, manchmal sogar Schwangerschaften, noch bevor es die Frau selbst ahnt.

Google kennt die E-Mails von knapp anderthalb Milliarden Gmail-Nutzern und kann über Chrome und Android, den grössten Browser und das dominierende Smartphone-Betriebssystem, weitere wertvolle Daten sammeln.

Ab sofort heisst der Nachrichtenstrom Discover

Googles Werbenetzwerke und Tracking-Werkzeuge durchziehen das gesamte Netz wie digitale Wanzen, die Information über fast alle Klicks an Google übertragen. Diesen gewaltigen Datenschatz nutzt das Unternehmen, um personalisierte Werbung anzuzeigen. Nun soll er auch als Grundlage für individuell zugeschnittene Inhalte dienen.

Diese kuratierten Inhalte, die Google bald auf der mobilen Website standardmässig anzeigen will, wurden jahrelang getestet.

2012 startete Google Now, später wurde daraus der Google-Feed, ab sofort heisst der Nachrichtenstrom Discover. Bislang tauchen die Leseempfehlungen nur in der Google-App, auf bestimmten Android-Smartphones und im Chrome-Browser auf. Nach eigenen Angaben erreicht Google damit jeden Monat 800 Millionen Menschen, doch es ist unklar, wie intensiv diese damit interagieren. Klar ist dagegen, dass bald noch mehr Menschen mehr Zeit mit Discover verbringen werden, sobald Google seine Ankündigungen umsetzt und auf der mobilen Website Antworten anzeigt, bevor Nutzer Fragen stellen.

Discover wird Milliarden Menschen vorsetzen, was sie angeblich wollen.

Genau wie Amazon setzt Google darauf, dass Menschen künftig mit ihren Geräten reden werden. Persönliche Assistenten wie Alexa, Siri und der Google Assistant nisten sich über sprachgesteuerte Lautsprecher und Displays in Schlaf- und Wohnzimmern ein.

Als Google-Chef Sundar Pichai 2016 den Smart Speaker Google Home vorstellte, sagte er, dass jede fünfte mobile Suchanfrage gesprochen statt getippt werde.

Mittlerweile dürfte der Anteil noch grösser sein. Umso wichtiger wird es, Nutzern sofort die eine, richtige Antwort zu liefern: Es ist kein Problem, sich eine Seite mit Suchergebnissen anzusehen, aber niemand hört einer Computerstimme zu, wie sie zehn Resultate vorliest.

Discover wird Milliarden Menschen vorsetzen, was sie angeblich wollen – ob sie es wollen oder nicht.

Das mag bequem sein und viele Vorteile bieten, eine Sache aber könnte verloren gehen: Serendipität, also die Möglichkeit, Dinge zu entdecken, die man gar nicht gesucht hat. Google bietet Inhalte, die perfekt zum persönlichen Profil passen. Wer kreuz und quer durchs Netz surft oder eine Zeitung aufschlägt, kann Zufallsfunde machen, die Algorithmen aussortiert hätten: etwa einen langen Text über Google, für den man sich eigentlich gar nicht interessiert hat und den man jetzt doch bis zum Ende gelesen hat.

Source: Tamedia Simon Hurtz

Tabubruch bringt Google in Millionen Autos

Die Google-Software Android kommt ins elektronische Armaturenbrett der Automarken Nissan, Renault und Mitsubishi. Bild: Keystone

Im Autobau bricht eine neue Ära an: Die Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi plant eine Zusammenarbeit mit Google,um Android-basierte Infotainmentsysteme in Millionen von Autos einzubauen. Beide Unternehmen kündigten ihr Vorhaben gegenüber dem «Wall Street Journal» an.

Demnach werden die Wagen der Allianz ab dem Jahr 2021 auf das Google-Betriebssystem Android zurückgreifen, um das Infotainmentsystem und die Cockpit-Bildschirme zum Laufen zu bringen.

Fahrer können so übers elektronische Armaturenbrett ihres Fahrzeugs auf Karten, den App Store und den Sprachassistenten von Google zugreifen. Die neue Partnerschaft gilt als wichtiger Schritt nach vorne für Googles Absicht, in die Innenräume von Autos zu expandieren.

Der französisch-japanische Verbund Renault-Nissan-Mitsubishi verkaufte im ersten Halbjahr dieses Jahres 5,5 Millionen Fahrzeuge. Er lag damit vor Volkswagen und Toyota.

Tomtom-Aktienkurs bricht ein

Die Ankündigung des Deals lässt den Aktienkurs von Tomtom regelrecht einstürzen. Der Titel des niederländischen Navigationsgeräteanbieters büsste an der Börse in Amsterdam knapp 30 Prozent an Wert ein. Die Notierung steuerte im Handelsverlauf auf den grössten Tagesverlust seit mehr als 13 Jahren zu. Die Anleger befürchten, dass nun die Nachfrage nach Tomtom-Produkten einbricht.

Führungskräfte der Allianz erklären, dass viele Kunden daran gewöhnt seien, Google Maps und andere Apps zu verwenden. Automobilisten würden Google-Apps vorziehen, anstatt beim Fahren Software zu nutzen, die von Automobilherstellern entwickelt worden sei. Deshalb habe man sich für eine Zusammenarbeit mit Google entschieden.

Damit wird das Tabu der Autoindustrie gebrochen, nur lose mit branchenfremden Digitalkonzernen zu kooperieren. Google «wildert» bereits in der Autobranche, indem die Firma selbstfahrende Wagen entwickelt.

Manche Automanager haben über die Jahre offenbar ihre Bedenken gegenüber dem Technologiekonzern abgelegt. Der Suchmaschinenbetreiber hat Android seit dem Jahr 2007 zu Software mit öffentlich zugänglichem Quelltext gemacht.

Kal Mos, Chef bei der Allianz für den Geschäftsbereich vernetzte Fahrzeuge, sagt gegenüber dem «Wall Street Journal», dass «in den vergangenen Jahren Vertrauen aufgebaut wurde».

Und der Datenschutz?

Durch die Partnerschaft mit Google erhöht Renault-Nissan-Mitsubishi den Druck auf die Konkurrenz, ebenfalls mit Technologieunternehmen zusammenzuarbeiten, anstatt eigene Softwareökosysteme zu entwickeln. Der Einsatz von Android kann zwar Kunden von einem Autokauf überzeugen, bedeutet aber auch: Die Autohersteller geben die Kontrolle über wertvolle Benutzerdaten an Dritte ab.

Automanager Mos erklärt dazu, dass Google Zugang zu den Daten habe, die seine Apps im Auto sammelten. Der Suchmaschinenbetreiber müsse aber zuerst das Einverständnis des Benutzers einholen.

Andere Autohersteller, die bereits Google-Apps in ihre Fahrzeuge gelassen haben, sind Volkswagen und Volvo. VW bindet Google Earth ins Navigationssystem von Audi ein. Volvo wird sein nächstes Infotainmentsystem im Auto auf Android betreiben.

Source: BAZ

Das intelligenteste Haus der Welt: HUF HAUS und IBM stellen das erste selbstlernende Haus vor

Hartenfels, Ehningen, 23. Mai 2018

Das Familienunternehmen HUF HAUS und der Technologiekonzern IBM haben heute das weltweit erste Haus mit selbstlernenden Fähigkeiten präsentiert und den in gläserner Fachwerkarchitektur errichteten Bungalow im Musterhauspark von HUF HAUS in Hartenfels eröffnet. Das intelligente HUF Haus „Ausblick“ versteht und lernt seine Bewohner über ihre Interaktionen kennen. Sie werden mit Hilfe der IBM Watson IoT-Plattform analysiert und als Verhaltensmuster erkannt und gespeichert.

Die Zusammenarbeit zwischen dem europäischen Marktführer für moderne Fachwerkarchitektur HUF HAUS und IBM gipfelte heute in der Präsentation des neuen Musterhauses „Ausblick“, das inmitten des Ausstellungszentrums HUF Dorf in Hartenfels offiziell eröffnet wurde. Der filigrane Bungalow aus Holz und Glas wurde in Kooperation mit IBM als selbstlernendes Haus konzipiert. Dank der IBM Watson IoT-Plattform, die mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet ist, erlernt das Haus die Verhaltensweisen seiner Bewohner, um das tägliche Leben so angenehm, entspannt und sicher wie möglich zu gestalten.

 

Das innovative Familienunternehmen HUF HAUS aus dem Westerwald sorgt mit gleich zwei bahnbrechenden Meilensteinen für Aufsehen: Nicht nur die besonderen Fähigkeiten des Hauses sind eine Weltneuheit, auch die Konstruktion des Glashauses ist revolutionär und patentgeschützt. Ein von HUF HAUS eigens entwickelter Konnektor ist branchenweit erstmalig in der Lage, Glaselemente rein mechanisch, also ohne den Einsatz von chemischen Klebstoffen, statisch aussteifend in die Fachwerkkonstruktion zu integrieren.

Der unsichtbare Mitbewohner

Das gläserne Fachwerkhaus steht für Besucher des Ausstellungszentrums im Westerwald als Musterhaus zur Besichtigung bereit und wird daneben als Bürogebäude genutzt. Die Bewohner, in diesem Fall sind die Mitarbeiter aus dem Marketing- und Vertriebsteam von HUF HAUS, testen im Livebetrieb die selbstlernenden Fähigkeiten des Hauses. Dank vernetzter Sensoren werden Tausende von Daten in der IBM Cloud gesammelt, von der IBM Watson IoT-Plattform analysiert und in Erkenntnisse über die Verhaltensmuster der Bewohner umgesetzt. Dieser dynamische Ansatz steht im Gegensatz zu auf dem Markt verfügbaren Smart-Home-Programmierungen, die reine Befehlsketten ausführen und ein statisches Regelwerk abbilden.

HUF HAUS nutzt Watson Assistant, den digitalen Assistenten von IBM, um seinen Kunden KI-Assistenten-Lösungen anbieten zu können. Dieser ganzheitliche Service gewährleistet direkte und personalisierte Unterstützung, ganz gleich wo und wann der Kunde diese benötigt. Mit Watson Assistant interagieren Haus und Mensch auf natürliche Weise miteinander.

In Korrelation mit den Wetterdaten und der Aussentemperatur wird das HUF Haus ausserdem in Zukunft auch die Verbrauchswerte für Heizung und Strom einschätzen und selbstständig Optimierungen durchführen. Durch Sprachbefehle und dem Erkennen von Verhaltensmustern weiss das HUF Haus, wie es den Komfort der Bewohner optimieren und sich ändernden Lebens- oder Arbeitssituationen anpassen muss. Dabei liegt die Kontrolle stets bei den Bewohnern, die Befehle jederzeit überschreiben oder zurücksetzen können, beispielsweise über ein Touchdisplay oder auch per Sprachbefehl.

Für das selbstlernende HUF Haus bedeutet das konkret: Das Haus erkennt über eine spezielle Gesichtserkennungs-Software die jeweiligen Bewohner, hier also die Mitarbeiter, öffnet ihnen anschliessend die Eingangstür und spielt typische Aktivitäten kontextbezogen ab. So wird beispielsweise das Licht im jeweiligen Büro eingeschaltet, der PC kann automatisch hochfahren und die erlernte Komforttemperatur pro Raum stellt sich ein. Sobald das Haus registriert, dass sich Vorlieben ändern, beispielsweise in Sachen Temperatur oder Helligkeit am Schreibtisch, werden die Einstellungen dank IBM Watson basierter Algorithmen angepasst.

Intelligent und sicher in die Zukunft

Das vernetzte Zuhause sowie die intuitive Steuerung von Licht, Jalousien oder individuellen Szenarien sind für das Traditionsunternehmen mit seiner über 105-jährigen Erfahrung längst selbstverständlich. Diese Funktionen werden auf KNX-Basis programmiert und gehören bei 90 Prozent aller HUF Häuser zur technischen Ausstattung. Darauf aufbauend basiert auch das selbstlernende Haus auf dem weltweit anerkannten KNX-Standard für die intelligente Vernetzung der Elektroinstallation in einem Gebäude mit einem Bussystem – ergänzt durch IBM Watson.

Die smarte Steuerung der Funktionen im Haus und auch den Fernzugriff durch die Bewohner von unterwegs sichert das Bussystem von Gira, einem weiteren Pionier der intelligenten Gebäudetechnik. Das Familienunternehmen aus Radevormwald bei Wuppertal startete bereits vor 20 Jahren mit seinem Produkt Home Server und ist seither eine der führenden Marken für die Gebäudeautomation und Smart Home. Im lernenden Haus von HUF HAUS kam der Server X1 und der S1 für den sicheren Fernzugang sowie die gesamte Elektroinstallation von Gira zum Einsatz. Die Erweiterung des X1 zur Anbindung an die IBM Watson IoT-Plattform hat die Firma ise Individuelle Software und Elektronik GmbH realisiert, die ein Gira Tochterunternehmen ist.

Die Zukunft gehört nach Meinung von Georg Huf, geschäftsführender Gesellschafter von HUF HAUS, den selbstlernenden Häusern: „Mit IBM und Gira haben wir einen renommierten Partner gefunden, der uns auf der Reise in das neue Zeitalter des Wohnens begleitet. Smart Homes sind bereits allgegenwärtig und für unsere Kunden selbstverständlich, das Internet der Dinge ist unaufhaltsam. Mit unserem selbstlernenden Musterhaus ‚Ausblick‘ setzen wir einen neuen Megatrend in der gesamten Baubranche.“

Dabei gehen alle Partner in Sachen Datenschutz auf Nummer sicher: Die Daten werden in der Cloud-basierten IoT-Plattform von IBM gesammelt, analysiert und sicher gespeichert. Das IBM Rechenzentrum in Frankfurt am Main garantiert mit dem IBM EU Cloud-Modell höchste Datensicherheit und Transparenz. Durch strengste Sicherheitsrichtlinien wird die Weitergabe von personenbezogenen Daten verhindert und die Daten bleiben stets das Eigentum der Hausbesitzer. Die verwendeten Watson Services nutzen ausschliesslich anonymisierten Daten, um Algorithmen zu trainieren. Das hebt das Haus in Bezug auf Datenschutz deutlich von marktüblichen Sprachassistenten ab.

„HUF HAUS zeigt beispielhaft, wie unsere Kunden mit der Cloud ihre eigene Innovationskraft stärken und dank KI-basierter IBM Watson Technologien für bahnbrechende Entwicklungen sorgen“, sagt Andrea Hennemann, Leader Watson & Cloud Platform Deutschland, Österreich und Schweiz. „Eine aktuelle Studie vom IBM Institute for Business Value (IBV) gezeigt, dass Disruption immer häufiger bei etablierten Unternehmen stattfindet und weniger bei Start-Ups – und hierfür nutzen sie mehrheitlich Plattformen, die ihnen sicher und schnell IT-Technologien für KI, Blockchain oder IoT bereitstellen.“

Email-Management: so bekommen Sie Ihre E-Mails in den Griff

In einer Zeit, in der wir von E-Mails regelrecht überflutet werden, ist eine gute E-Mail-Organisation ausserordentlich wichtig. Erst ein effizientes Zeitmanagement gewährleistet schliesslich einen laufenden Arbeitsfluss und verhindert so eine steigende Fehlerquote aufgrund von mangelnder Achtsamkeit und Konzentration. Der richtige Umgang mit Mails ist jedoch nicht ganz einfach und will daher auch gelernt sein.

Alles immer sofort erledigen wollen

Eine beliebte und allen bekannte Falle ist es, jede E-Mail sofort bearbeiten zu wollen. Dies sorgt allerdings permanent für Ablenkung und man findet nur sehr schwer wieder zu seiner ursprünglichen Konzentration bei den aktuellen Arbeitsprozessen zurück. Man verliert sich regelrecht in den E-Mails, sowie in dem Versuch alle in den Mails enthaltenden Aufgaben sofort erledigen zu wollen. Dieses Abschweifen kostet Zeit und verhindert, dass man seine Aufgaben bewältigt. Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll, Zeiträume für die Bearbeitung der E-Mails zu reservieren, und das E-Mail Programm in den übrigen Zeiten konsequent zu schliessen. Das gilt übrigens auch für akustische oder optische Signale bei eingehenden Mails – schalten sie diese besser ebenfalls aus, um Störungen zu vermeiden.

Starten Sie den Morgen nicht mit Ihren Mails!

Eine weitere Empfehlung ist, die Mails morgens nicht gleich als Erstes abzurufen. Die Morgenstunden sollten nach Möglichkeit für die wichtigsten Aufgaben des Tages genutzt werden, die einen wachen Geist erfordern. Nach Erledigung dieser Aufgaben kann man dann einen ersten Blick in den Posteingang wagen – übrigens eignet sich ein Mittagstief ebenfalls hervorragend zur Bearbeitung von Mails. Abschliessend sollte man sich für die restlichen E-Mails am Ende eines jeden Arbeitstages noch etwas Zeit nehmen. So behält man den Überblick über alle anstehenden Termine und über die noch offenen Aufgaben der kommenden Tage.

Was ist der nächste Schritt?

Wenn Sie eine E-Mail lesen, entscheiden Sie vorzugsweise sofort, was mit dieser geschehen soll. Ist eine an die Mail geknüpfte Aufgabe nicht sofort zu erledigen, wäre es empfehlenswert, die Mail in einen entsprechenden Ordner zu sortieren. Das bedeutet aber, dass vorher eine gut passende und ganz individuelle Ordner-Struktur angelegt werden sollte, die einen schnellen Zugriff auf alle Mails ermöglicht.

Kennzeichnungen der Ordner wie „erledigen“, „lesen“ und „nachhaken“ beispielsweise, könnten dabei ziemlich hilfreich sein. So weiss man umgehend, was mit den entsprechenden Inhalten geschehen soll, was wiederum eine enorme Zeitersparnis bedeutet. Noch nicht bearbeitete E-Mails sollten demnach in einen Ordner verschoben werden, welcher als „To-Do“ klassifiziert ist, da diese Mails andernfalls mit der Zeit in Vergessenheit geraten könnten.

Gelesene und bereits bearbeitete Mails können allerdings ohne Bedenken sofort gelöscht werden. So läuft man nicht Gefahr, sein Postfach überquellen zu lassen.

Businesses Can’t Just Keep on Trucking: Rather “Start with the Zeros”

“Companies need a reminder: what are you selling? To whom? Why are we doing it?”

„Are you thinking how things are done?’’

This was Jonas Kjellberg’s question to a room full of IT specialists and business owners at the Empower MSP (managed service provider) conference in Amsterdam this morning.

The Skype co-founder in his key note speech said his team “started innovation in zeros.” When setting up Skype they looked at what the customers already had: “Let’s use the internet which the customer has already purchased; we found our first zero’’.

Zeros are a profitable core or extra service which cost you nothing to do, but can potentially bring in cash flow, he explained.

Kjellberg used a recent trip to a Volvo truck factory to explain how companies can start rethinking about what they offer customers. When employees were asked in the factory what they sell, trucks was the answer. When pushed a little further, one employee responded: “I think the customer is buying a solution to their logistics problem.’’Kjllberg believes companies need to start “rethinking things” by seeing that their customer needs a logistics solution and not just a truck; Volvo is in position as a company to rethink what a customer’s future needs are.

This can also apply to any department within your company.

Ryanair, pointed out Kjllberg, have started to make money in their HR department since they started charging 50 Euro for people to apply to the company for positions. This caused applications to go down, but quality within them to go up he claimed. “Ryanair turned its HR department into a profit unit.’’

He stressed the emphasis for business owners to ask themselves three questions, what are you selling? To who? Why are we doing it?

Source: Conor Reynolds

Blockchain: Vom Bitcoin zum Geschäftsmodell

Die Technologie hinter Bitcoin revolutioniert die Geschäftswelt. Hat Blockchain das Potenzial, ganze Branchen auch ausserhalb des Finanzsystems umzukrempeln?

Inzwischen hat wahrscheinlich jeder schon einmal von Blockchain und ihren Auswirkungen auf den Finanzsektor gehört. Die Technologie, die als Grundlage für eine elektronische Währung geschaffen wurde, könnte nicht nur Bankgeschäfte, den Zahlungsverkehr und andere Finanzdienstleistungen revolutionieren. Viele sind der Meinung, sie habe auch das Potenzial, andere Bereiche wie die Regierung und öffentliche Verwaltung, die Versicherungsbranche, das Gesundheitswesen und das Supply Chain Management umzukrempeln. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos wurde Blockchain als einer von sechs Megatrends im Bereich IT identifiziert, der die Gesellschaft in den nächsten zehn Jahren nachhaltig prägen wird. Demnach könnten bis 2027 zehn Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts über die Technologie abgewickelt werden.

Was Blockchain ist und wie es funktioniert

Doch worum geht es bei Blockchain eigentlich genau? Die Technologie bildet die Grundlage für die virtuelle Währung Bitcoin. Obwohl sie ursprünglich nicht für den Gebrauch in der komplexen Geschäftswelt vorgesehen war, bietet sie Unternehmen heute die Möglichkeit, Transaktionen in einem Netzwerk ohne zentrale Instanz durchzuführen und zu verifizieren – und zwar mit einem nicht modifizierbaren Sicherheitsmechanismus.

Eine Blockchain ist eine Datenstruktur in Form einer Kette, die die Buchhaltung über ein dezentrales, digitales Journal ermöglicht. Ein Netzwerk von Computern hat Zugriff auf das Journal und validiert jede Transaktion nach dem Konsensprinzip.

Ein Datenblock, der in das Blockchain-Journal geschrieben wird, wird immer schwerer änderbar, je länger er bereits Teil der Datenkette ist. Jede Ergänzung muss von Algorithmen geprüft, validiert und verifiziert werden.

Kryptographische Mechanismen gewährleisten Sicherheit und Authentifizierung. So werden Manipulation und die Duplikation von Transaktionen verhindert – ein Mittler wird somit überflüssig. Jedes Mitglied des Netzwerks kann das Journal auf sichere Weise nutzen, ohne dass eine zentrale Institution wie eine Clearingstelle oder Börse benötigt wird.

Sobald die Echtheit einer Transaktion bestätigt ist und sie abgeschlossen ist, kann sie nicht mehr verändert, widerrufen oder abgelehnt werden. Sie ist für alle Mitglieder des Netzwerks sichtbar und ihre Abwicklung nimmt im Gegensatz zum klassischen Banking nur Sekunden statt Tage in Anspruch. Da ein dezentrales Journal zudem bestimmte Backend-Funktionen ersetzen kann, ist es möglich, mit Blockchain auch Geschäftsprozesse zu vereinfachen.

Anwendungsfälle für die offene Technologie

Innovation, aktuelle Trends und neue Technologien stehen im Zentrum der Arbeit von SAP. Deshalb hat Blockchain mit seiner offenen, globalen Infrastruktur, auf deren Basis andere Technologien und Anwendungen entwickelt werden können, schon seit Längerem das Interesse von SAP geweckt. Im Rahmen der SAP Tätigkeit, Trends und neue Technologien zu verstehen und zu bewerten, nimmt SAP das Blockchain-Netzwerk und die zugrunde liegende Technologie genau unter die Lupe. SAP arbeitet mit verschiedenen Implementierungen und Varianten von Blockchain, zu denen Ethereum, MultiChain und Bitcoin gehören.

Aktuell drehen sich viele Diskussionen um die technischen Aspekte von Blockchain, über den wirtschaftlichen Nutzen wird jedoch weniger gesprochen. Damit die Technologie grossflächig angenommen wird, muss sich dies jedoch ändern. Der Mehrwert, den die Technologie bringt, muss deutlich werden. Der Einfluss von Blockchain auf das Banken- und Finanzwesen ist offensichtlich und zeigt sich bereits heute. Die Branche, in der die neue Technologie zuerst Fuss gefasst hat, ist die Finanzdienstleistungsindustrie. Grund dafür ist vor allem, dass die Nachfrage nach Echtzeittransaktionen bei Verbrauchern und Unternehmen steigt. Zudem stellen FinTechs und andere Start-ups im Bereich Finanztechnologie eine Bedrohung für traditionelle Geschäftsprozesse und -modelle in der Finanzdienstleistungsbranche dar, was das Interesse an der neuen Technologie weiter befeuert.

Internationale Überweisung in Echtzeit mit Blockchain und SAP in 20 Sekunden

Um das Thema greifbarer zu machen, arbeitete SAP gemeinsam mit ATB Financial, dem grössten Finanzinstitut in Alberta, Kanada, dem Finanztechnologie-Start-up Ripple und der deutschen ReiseBank AG daran, die erste richtige internationale Blockchain-Zahlung von Kanada nach Deutschland zu transferieren. Das Ergebnis? Erst vor Kurzem überwies ATB Financial 1.000 kanadische Dollar an die ReiseBank – über ein Netzwerk, das auf SAP-Technologie und den Blockchain-Unternehmenslösungen im Zahlungsnetzwerk von Ripple basierte. Die Überweisung, die normalerweise zwei bis sechs Werktage in Anspruch genommen hätte, wurde in gerade einmal 20 Sekunden abgeschlossen.

Auch wenn die Forschung in diesem Bereich noch ganz am Anfang steht, versucht SAP herauszufinden, wie Blockchain auch in anderen Bereichen als der Finanzdienstleistungsbranche genutzt werden könnte. So hat die Technologie das Potenzial, den Handel mit digitalen Gütern zu unterstützen. Auch SAP-Lösungen umfassen eine Reihe von digitalen Ressourcen, und SAP ist der Meinung, dass sich durch schnellere Prozesse, weniger Prozessschritte und eine grössere Transaktionskonsistenz grosse Fortschritte erzielen lassen.

Blockchain im Gesundheitswesen und der Landwirtschaft

SAP prüft zum Beispiel die Verwendung von Blockchain in Bereichen wie dem Gesundheitswesen. Die Technologie könnte als Grundlage für eine Anwendung dienen, über die Patienten elektronische Krankenakten mit ihren Ärzten oder Pharmaunternehmen, zum Beispiel zu Forschungszwecken, teilen können. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit wäre ein System, das bei einer Versicherung für Landwirte gegen schlechte Witterungsverhältnisse zum Einsatz kommt. Es sammelt über Sensoren auf den Feldern Niederschlagsdaten und meldet der Versicherungsgesellschaft, wenn eine Dürre droht, die zu einer Auszahlung führen könnte. Ausserdem prüft SAP, ob Blockchain im Rahmen einer risikobasierten Transportversicherung angewandt werden könnte.

Dies sind nur einige Beispiele für Bereiche neben der Finanzbranche, in denen SAP die Auswirkungen von Blockchain testet. Auch in Zukunft werden Unternehmen danach streben, Kosten zu senken und die Komplexität ihrer Prozesse und Abläufe zu vermindern. Die Blockchain-Technologie ist ein vielversprechender Ansatz, der ihnen dabei helfen könnte. Es bleibt abzuwarten, ob Lösungen, die auf dieser neuen Technologie basieren, die Wirtschaft revolutionieren werden und wie gut Blockchain sich in bestehende Systeme und Prozesse integrieren lässt. SAP glaubt, dass Blockchain bei richtiger Anwendung genau wie andere Peer-to-Peer-Technologien das Potenzial hat, ganze Branchen umzukrempeln.

Blockchain: Für wen lohnt sich die neue Technologie? Erfahren Sie mehr über konkrete Anwendungsszenarien

Source: Blockchain and Distributed Ledger Technology, SAP Business Trends

Über das Gedächtnis „Memory: A Contribution to Experimental Psychology“

In the field of psychology the term forgetting curve describes how the ability of the brain to retain information decreases in time.

Hermann Ebbinghaus was the first to study the forgetting behavior in an experimental, scientific way. In his groundbreaking research he studied on himself the memorization and forgetting of nonsense three letter words. Examples of such words are KAF or WID. Words, which had a meaning or easily alluded to a known word were excluded. (See for more details Ebbinghaus memory experiments).

Ebbinghaus performed a series of tests on himself over various time periods. He then analyzed all his recorded data to find the exact shape of the forgetting curve. He found that forgetting is exponential in nature.

Ebbinghaus published his findings in 1885 in his book “Über das Gedächtnis (Memory: A Contribution to Experimental Psychology)”.

EI Design Forgetting curve

At the beginning your retention is 100% since this exactly the point in time when you actually learned the piece of information. As time goes on the retention drops sharply down to around 40% in the first couple of days.

The forgetting curve is exponential. That means that in the first days the memory loss is biggest, later (as you can see in the forgetting curve above) you still forget but the rate at which you forget is much, much slower.

The forgetting curve clearly shows that in the first period after learning or reviewing a piece of information we forget most!

The speed with which we forget any information depends on a number of different factors:

  • How difficult is the learned material?
  • How easy is it to relate the information with facts, which you know already?
  • How is the information represented?
  • Under which condition are you learning the material?
  • Are you stressed?
  • Are you fully rested and have you slept enough?

While all individuals differ in their capacity to learn and retain information the shape of the forgetting curve for base tests (such as nonsensical words) is nearly identical.

Thus the differences in learning capacities come from different acquired learning behaviors. Some individuals are able to transform the piece of information to a memory representation that is more suitable for them (for example audio oriented learners or visually oriented learners). Also some people have naturally a better capacity to use memory hooks and other mnemonic techniques to remember more easily and relate to information, which they know already.

However these techniques can be learned and applied by anybody.

What can you do to improve your memory?

  1. Learn to connect new information with what you know already. Use memory hooks and other mnemonic devices to represent the new information in terms of already familiar concepts.
  2. Activate the information in regular, spaced intervals. It is important that the recall is active, that is, you should not just re-read the new information but reply to a question about the new information. Like that your brain will be forced to activate the memory and to deepen the neural connections.
  3. Use spaced repetitions. Spaced repetition (in particular spaced repetitions software) enables you to calculate the exact time when you profit most from a review: the time just before forgetting.

The image shows what happens to the learning curve after your review the piece of information several times. Every time you repeat it your retention rate goes back to 100% since you just reviewed the information. And every time forgetting sets in in the very same way as if you learned the item only once. What is however drastically different is the speed at which you forget. As you can see in the image the forgetting curve becomes flatter and less steep with every additional review, provided the review is made at the correct time.

Every time you activate and review the new information the memory traces become stronger. The stronger the memory the longer you are able to recall the information. Therefore the learning curve and the corresponding retention rate for that piece of information becomes flatter. This means that the interval for the next repetition becomes longer. For some information the interval can become several years.

Learning from the forgetting curve – how not to learn

Typical cramming sessions in school, for example quickly learning vocabulary lists before a test are usually useless from a long term perspective. Most students don’t remember more than 10-20% after about half a week. The effort you made to learn these lists was in vain — you lost 80-90% of the learned material.

 

Digitalisierung und disruptive Unternehmensgeschäftsmodelle

Die Digitalisierung ändert unsere Infrastruktur, unser Leben und die Art und Weise zusammen zu leben. Sie trägt dazu b eine der grössten Veränderungen seit langem zu sein. Gerade in diesen Zeiten des Umschwungs treten viele Start-Ups in den Wettbewerb, die mit disruptiven Geschäftsmodellen den Markt neu aufrollen möchten.

Was ist eine Disruptive Technologie?

Man spricht von einer disruptiven Technologie, wenn eine neue Innovation ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung voll und ganz vom Markt verdrängt. Zum Beispiel war das Automobil eine disruptive Technologie zur Pferde-Kutsche. Die Kanone eine disruptive Technologie zum Katapult und automatisierte Automobile möglicherweise eine disruptvie Technologie gegenüber der Taxifahrt und generelle Nutzung im Bereich von Fortbewegungsmittel. Im folgenden einige Beispiele disruptiver Technologien.

GPS

Das GPS (Global Positioning System) ist ein System zur weltweiten Positionsbestimmung. Das ab 1970 entwickelte Satellitensystem löste sowohl das Satelitennavigationssystem der Marine (NNSS) ab, als auch die Vela-Sateliten, die zur Ortung von Kernwaffenexplosionen eingesetzt wurden. Auch Navigationsgeräte funktionieren auf GPS Basis. Sie haben wohl die meisten Landkarten und sen Kompass generell abgelöst.

Internet

Das Internet ist ein Paradebeispiel für eine disruptive Technologie. Briefe wurden großteils durch Emails abgelöst. Statt SMS nutzt man jetzt Messenger. Statt Lexikas Google. Statt TV nutzen wir Streamingdienste wie YouTube oder Netflix. Statt Radio nutzen wir Streamingdienste wie Spotify oder Deezer. Statt ins nächstgelegenen Kaufhaus gehe ich online shoppen. Das Internet ist eine wahre Welle an Disruption.

Glühbirne

Die Glühbirne. Bereits seit 137 Jahren erleuchtet sie unsere Innenräume und die dunklen Autobahnen, Strassen, und Gassen unserer Städte. Zwar wurde das erste Glühbirnenpatent schon 1835 eingereicht, satte 45 Jahre vor der Patentanmeldung Edisons, dennoch wurde Edison für die Glühbirne berühmt. Warum? Ganz einfach, erst Edison machte die Glühbirne durch zahlreiche Verbesserungen zu einem Produkt, dass sich gegen die bisher eingesetzten Gaslampen voll und ganz durchsetzen konnte. Während Glühlampen schon seit 45 Jahren als Innovation bekannt waren, machte Edison die Glühbirne also zu einer disruptiven Technologie und löste damit die Gaslampe ab.

Ohne Vision keine Disruption!

Eine Idee zu entwickeln und dann auch umzusetzen, die ein komplettes Produkt oder gar eine ganze Branche vom Markt verdrängt, bedarf wahren Pioniergeist, Leidenschaft und vor allem einer Vision. Um Disruption zu schaffen, kann man nicht vom Standpunkt heute ausgehen. Man muss aus der Zukunft her denken. Man braucht eine Vision. Dabei beschreibt man die Zukunft in 10 Jahren und was das eigene Unternehmen dazu beigetragen hat, diesen Zustand zu erreichen. Eine Vision bietet zum einen Orientierung für das Unternehmer und die Unternehmenslenker, sowie Motivation für die Mitarbeiter und alle, die am Erfolg der Unternehmung beteiligt sind. Visionäre sind der Welt einen Schritt voraus. Sie können sich deshalb nicht von der Welt leiten lassen, sondern sind sich voll und ganz selbst verschrieben und müssen sich selbst leiten.