Mit der Huawei – Drohung wird der weit entfernte USA – China – Handelskrieg plötzlich zur Bedrohung für die gesamte Weltwirtschaft

Heute Morgen habe ich einen spannenden Artikel in der Basler Zeitung in Bezug auf die globalisierten Wertschöpfungsketten gelesen.

Als Huawei Smart Phone Fan und Nutzer kam ich an diesem Artikel nicht vorbei so dass mir einmal mehr bewusst geworden ist wie ausgeprägt die wirtschaftlichen Verknüpfungen der globalisierten Welt sind.

Der Handelskrieg zwischen den USA und dem kommunistisch geführten China droht in eine komplette Neustrukturierung der Weltwirtschaft zu münden was aus meiner Sicht ein grosses Risiko darstellt da die durch die Weltproduktion gewachsenen gegenseitigen Abhängigkeiten uns über Jahrzehnte den Druck zur internationalen Zusammenarbeit erhöht hat. Eine Zusammenarbeit welche trotz aller Probleme Länder bezogene Konflikte weniger wahrscheinlich gemacht haben.

Wenn dieser Handelskrieg so weiter geht setzen wir viel aufs Spiel!

Dennoch viel Spass bei lesen! Über Kommentare würde ich mich freuen.

Serge

Am schlimmsten wären die Folgen für kleine Länder wie die Schweiz

Bisher erschien der Handelskrieg zwischen den USA und China für die meisten Beobachter in unseren Breiten als eher technische und finanzielle Angelegenheit – weit weg von Europa. Im Vordergrund standen gegenseitige, wenn auch massive Zollerhöhungen, welche die Produkte beider Länder für das jeweils andere verteuern, und die Wahrscheinlichkeit, dass sie deshalb weniger gehandelt werden.

Seit US-Präsident Donald Trump erklärt hat, dass die Geräte des chinesischen Huawei-Konzerns nicht mehr mit der Software von US-Konzernen wie Google ausgestattet werden dürfen, sollte allen deutlich geworden sein, dass es hier um viel mehr geht und dass die Auseinandersetzung alle betrifft. Der Handelskrieg droht in eine komplette Neustrukturierung der Weltwirtschaft zu münden.

Sich selbst täuschend könnte man sagen, dass ja nicht jeder ein Huawei-Smartphone besitzt oder eins der Marke Honor, die zum gleichen Konzern gehört. Oder dass für die Geräte ausreichend Ersatz durch andere Anbieter bereitsteht oder alternative Softwareanbieter für deren Nutzung. Und man könnte argumentieren, dass Huawei ohnehin von einigen als Sicherheitsrisiko betrachtet wird oder dass Trump die Einführung der Massnahme erst einmal verschoben hat und alles nur eine Drohung sein könnte, um die Chinesen zum Einlenken zu bewegen.

Die unterschätzten Wertschöpfungsketten

Das ist alles richtig, aber nicht entscheidend. Am Beispiel der Huawei-Smartphones werden zwei Aspekte des Handelskriegs deutlich, die meist unterschätzt werden und die für sehr viele andere Produkte unseres täglichen Lebens eine grosse Bedeutung haben. Sie sind erstens immer weniger das Erzeugnis eines einzelnen Landes – weder von China, der USA noch der Schweiz, sondern gewissermassen ein Gemeinschaftsprodukt von vielen, Ergebnis einer komplexen Wertschöpfungskette. Nur so ist es möglich, dass sie nicht viel teurer sind. Wenn zweitens diese Wertschöpfungsketten durchbrochen werden, sind Unternehmen und Länder gezwungen, sich neu aufzustellen. Das wiederum hat fundamentale wirtschaftliche und politische Konsequenzen. Der Reihe nach.

Was für ein Huawei-Smartphone gilt, gilt auch für andere Smartphones, Computer, Maschinen, Fahrzeuge und weitere Produkte: Unabhängig davon, ob sie von einem Unternehmen in den USA oder in China hergestellt wurden, stammen die Komponenten und Vorprodukte, die Software oder nur schon Teile der Software oft aus mehreren, zuweilen sogar aus einer Vielzahl von Ländern. Das können Produktionsstätten des gleichen Unternehmens sein oder Zulieferunternehmen.

In einer Studie hat die WTO errechnet, dass nur rund die Hälfte des Exportwerts von China im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien aus der Produktion in China selbst stammt. Der Rest wurde als Vorprodukte aus anderen asiatischen Ländern, Europa und Nordamerika importiert. Und der grösste Teil der Exportüberschüsse Chinas gegenüber den USA im Industriebereich – die Donald Trump besonders unfair empfindet – wird von Unternehmen ausserhalb von China erwirtschaftet oder solchen, die mit chinesischen Firmen ein Joint Venture unterhalten.

Die Folgen der Globalisierung

Diese weltweite Produktion ist das Ergebnis der Globalisierung der letzten Jahrzehnte. Diese Entwicklung hat zwar zu grossen Problemen beigetragen, die mitverantwortlich für die Populismuswelle in vielen Ländern sind: Dazu gehören die im Westen gewachsene Ungleichheit und die gegenseitige Abhängigkeit, die auch die demokratische Selbstbestimmung der Länder eingeengt hat. Diese Probleme hätten sich aber mit einer anderen Politik verhindern lassen, ohne die Globalisierung zu verhindern.

Denn der ökonomische Vorteil der Globalisierung ist enorm: Produkte können an den dafür am besten geeigneten Standorten hergestellt werden, und als Absatzmarkt steht ihnen die gesamte Welt zur Verfügung. Das macht viele Güter – wie ganz besonders das Smartphone – nicht nur viel günstiger, sie herzustellen wäre in vielen Fällen ein Ding der Unmöglichkeit beziehungsweise angesichts zu kleiner Absatzmärkte viel zu teuer. Die durch die Weltproduktion gewachsene gegenseitige Abhängigkeit hat ausserdem den Druck zur internationalen Zusammenarbeit erhöht, die trotz aller Probleme Konflikte weniger wahrscheinlich gemacht hat.

Wenn nun die hohen Zölle verbleiben oder Unternehmen aus China und anderswo damit rechnen müssen, ihre Zulieferer zu verlieren, dann werden sich die Unternehmen und Länder nicht einfach damit abfinden. Das gilt schon gar nicht für China, dessen kommunistische Regierung massiv in die Wirtschaft eingreift. Die Antwort ist dann eine Strategie, die auf Abschottung setzt. Sie wird möglichst die ganzen Wertschöpfungsprozesse im eigenen Land behalten wollen, um so alle Abhängigkeiten gegenüber ausländischem Druck zu vermeiden. Ähnlich werden auch andere Länder vorgehen.

Ein neuer «langer Marsch»

China leitet das bereits ein. Wie Bloomberg berichtet, tourt Staatschef Xi Jinping aktuell durch sein Reich, um seine Bevölkerung auf einen neuen «langen Marsch» einzuschwören. Damit spielt er auf die entbehrungsreichen Kämpfe an, die am Anfang der kommunistischen Machtübernahme in China gestanden sind. Entbehrungsreich wäre auch der Verzicht auf die internationalen Wertschöpfungsketten. Eine Rede dazu hielt er ausgerechnet in Ganzhou. Von dort stammen die sogenannten seltenen Erden, Metalle, die in den meisten elektronischen Geräten enthalten und für deren Betrieb unentbehrlich sind. China verfügt hier über die grössten Reserven. Die Wahl der Ortschaft zeigt den Amerikanern – und nicht nur ihnen –, dass auch sie viel zu verlieren haben.

Eine komplette Neuausrichtung der Wertschöpfungsketten würde die Weltwirtschaft anfänglich massiv treffen, weil die Unternehmen Investitionen stoppen und sich erst wieder neu orientieren müssten. Erste Anzeichen dafür sind bereits sichtbar. Ein Weltuntergang wäre das dennoch nicht. Aber in einer stärker abgeschotteten Welt würden viele Güter deutlich teurer werden, einige möglicherweise gar nicht mehr zugänglich sein. Am schlimmsten wären die Folgen für kleine Länder ohne grossen Binnenmarkt, wie die Schweiz. Ausserdem würden die Spannungen auch politisch vermutlich steigen, weil es sehr viel weniger Anlass für eine Kooperation gäbe.

Source: Markus Diem Meier

Chief Digital Officer – Nervender Störenfried?

Berufsbild CDO (Chief Digital Officer)

Chief Digital Officers sind oberste Ansprechpersonen in einem Unternehmen für alle Fragen der Digitalisierung und vernetzen die digitale Transformation des Unternehmens mit den marktorientierten Aktivitäten.

Sie schaffen die Voraussetzung dafür, dass Digitalisierungen einzelner Bereiche immer in Berücksichtigung des Gesamtsystems vorgenommen und abgestimmt sind.

CDO’s haben die Aufgabe, traditionell-analoge Geschäftsmodelle in digitale oder Multi-Channel-Modelle zu überführen. Sie verantworten die Entwicklung des Unternehmens in Bereichen, die sich besonders schnell verändern, wie mobile Anwendungen, Social Media und internetbasiertes Marketing.

Mein persönliches Verständnis kurz und prägnant. Echte digitale Transformation bringt grundlegende Veränderungen für das Unternehmen und die Führungsebene. Sie muss sich bewusst werden, wie sich Welt, Konsumenten und ihre Wertschöpfungskette verändern und die richtigen Schritte einleiten.

Der CDO stellt sozusagen das Bindeglied – die Brücke – zwischen Business und IT dar.

Nervender Störenfried

Technologiewissen allein genügt für diesen Job nicht. Es reiche nicht, wenn Chief Digital Officers sich alleine gut in ihrem Fachgebiet auskennen. CDO’s müssen starke Change Manager, Strategieentwickler, Umsetzer und Storyteller sein. Sie müssen den Kollegen den Weg aufzeigen, den das Unternehmen gehen wird und ihn vorleben.

Auch als Integrator und Impulsgeber arbeitet der Chief Digital Officer, weil er verschiedenste Bereiche verzahnt und die Menschen dazu motiviert, über ihren eigenen Tellerrand hinauszudenken.

Der Chief Digital Officer hat das Recht und auch die Pflicht, sich jeden Unternehmensprozess anzusehen und zu überlegen, wie man ihn verbessern könnte. Ein CDO wird oft als „Störenfried, der überall reingucken will und damit kolossal nervt, wahrgenommen. Eine interessante Aufgabe welche nicht immer beneidenswert ist.

Als Unternehmen muss man sich dies gut überlegen, jemanden an Board zu holen, der alles auf den Kopf stellt. Realistisch betrachtet kann man sich dem Thema jedoch nicht verschliessen, da es kaum eine Branche gibt, welche durch die Digitalisierung nicht nachhaltig verändert wird.

Kommentare willkommen!

Why I’m doing a postgraduate study for Chief Digital Officer at SIB Zurich?

Say Goodbye To Knowledge Workers And Welcome To Learning Workers

Primarily because the global digitization will have a bigger impact on our future than the Industrial Revolution at the end of the 18th and beginning of the 19th century.

Secondly, because a fundamental shift has taken place, how to learn and how to build know-how.

SIB

Dipl. Chief Digital Officer NDS HF

Read the article of Jacob Morgan below and let me know what you are thinking about.

In today’s workplace environment, does it matter what you know or how you know it? It turns out how we value workers is changing, and the emphasis now is on learning and adapting instead of coming into a job with the skills required to do everything.

In the old system of working, you were often categorized as a “knowledge worker” if you dealt with knowledge and information, which applied to most everyone working in an office. That meant workers basically fell into two categories: knowledge workers (in offices) and manual workers (in factories).

The idea of knowledge workers stemmed from the old-fashioned practice of getting knowledge from an apprenticeship. If you wanted to be a bookkeeper, you needed to apprentice with a bookkeeper; if you wanted to be a manager, you needed to apprentice with a manager. What gave people the power to be knowledge workers was the specific knowledge they gained from their apprenticeships. That practice has taken modern shifts through college learning and internships, with people gaining the specific skills they need in professional, university, and vocational training that translates directly to the workplace

But there’s one major difference in today’s modern workplace—we can instantly learn anything, anywhere. All it takes is a smartphone. Knowledge used to be a commodity that only a few people had and that was passed down through specific channels. Today, knowledge on just about anything is available on the Internet. Want to know how to change the oil in your car, organize your office in an efficient way, or learn a new computer program? It’s all available through social media, YouTube, Google, and many other outlets. These days, instead of being an apprentice and working your way up the company, all you need to be the smartest person in the room is a smartphone.

This new movement is the age of the “learning workers.” Yes, these people largely have college degrees and advanced training, but what sets them apart is their knowledge of how to learn. Instead of having a set of specific skills, learning workers have the skills to learn as they go, adapt, and apply their learning to new situations and issues. While an old-fashioned bookkeeper may have entered the workforce with knowledge passed down from a predecessor of how to work the systems, today’s accountants and bookkeepers are taught to think for themselves and apply the principles they learned to a variety of situations, continuing to adapt and learn as they go.

A learning worker is far more valuable to an organization because he or she can adapt with a changing workplace environment. While having specific skills about certain industries or technologies may have worked hundreds or even tens of years ago, these days technology is changing at too rapid a pace to be pigeon-holed by only knowing how to use certain programs or systems.

Alongside the growth of learning workers comes the growth of learning organizations. These organizations are led by learning workers who adapt and evolve as the industry changes. Instead of having a stiff business plan and set of processes, learning organizations value collaboration and innovation. As the future of work continues to take shape, learning organizations are the ones that will be leading the pack.

Transitioning from a knowledge worker to a learning worker can be difficult, especially because our working society has ingrained a certain process in us for so long. But as a new generation of workers enters the office and brings with them fresh perspectives and a thirst for knowledge and growth, their learning worker drive can change the face of the workplace.

What do you think of learning workers? How could you be a learning worker in your environment?

Source: Jacob Morgan

Warum sollten Unternehmen einen Blog haben?

Damit eine Unternehmenswebsite ein wirkungsvolles Marketing-Instrument wird, muss sie zuerst gefunden werden.

Wenn jemand nicht genau die URL der Unternehmenswebsite im Browser eintippt (was für die meisten Unternehmen höchst unwahrscheinlich ist), gibt es jede Menge Möglichkeiten, wie man die Website finden kann – und der wahrscheinlichste Weg ist über eine Suchmaschine.

Je mehr Seiten die Unternehmenswebsite hat, desto besser ist das Ranking in Suchmaschinen.

Das Problem dabei ist, dass nicht einfach wahllos Seiten auf Unternehmenswebsite erstellt werden können. Das würde das Nutzererlebnis beeinträchtigen und die Unternehmenswebsite wäre schnell ein totales Chaos und unübersichtlich. Ein Unternehmensblog ist die Lösung für dieses Dilemma. Jedes Mal, wenn ein neuer Blog-Beitrag auf der Unternehmenswebsite gepostet wird, wird eine neue Seite auf der Unternehmenswebsite erstellt. Alle Blog-Artikel befinden sich dabei im Unternehmensblog und der Rest der Website bleibt klar und übersichtlich strukturiert.

Das heisst, dass mit jedem Blog-Artikel, welcher veröffentlicht wird, eine neue Webseite erstellt wird und damit die Wahrscheinlichkeit verbessert wird, dass diese von Suchmaschinen gefunden wird.

Wenn jemand etwa „Leads generieren mit der Inbound-Methodik“ in Google eingibt, wird auf der ersten Seite der Suchergebnisse ein Blog-Artikel von HubSpot angezeigt.

Diese Logik kann auch auf andere digitale Kanäle angewendet werden. So ergeben sich mit jedem neuen Blog-Beitrag neue Chancen, dass er in den sozialen Medien geteilt wird und damit von Menschen aus der zu erreichenden Zielgruppe gesehen wird, welche das Unternehmen bis dahin noch nicht kannten. Ausserdem erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass jemand den Blogbeitrag auf einer anderen Seite verlinkt, was auch wieder positiv für die eigene Online-Sichtbarkeit ist.

Kurz zusammengefasst sind Unternehmensblogs eine kostengünstige Möglichkeit, damit die Unternehmenswebsite von der entsprechenden Zielgruppe besser gefunden wird. So können mehr Leads und Kunden für das Unternehmen gewonnen werde. Verlieren Sie also keine Zeit und fangen Sie mit dem Bloggen an.

CDO Wissen – Big Data & Analytics

Chief Digital Officer verstehen den Begriff «Big Data» und finden Wege und Mittel, die Datenmengen zu analysieren und sinnvoll zu nutzen.

Chief Digital Officer müssen in der Lage sein:

  • die Digitalisierung in Unternehmen auf der Basis von Daten und Analysen voranzutreiben
  • die grundlegenden Konzepte hinter dem Schlagwort «Big Data» zu verstehen und deren Potenzial für das eigene Unternehmen einzuschätzen
  • die für die Digitalisierung relevanten Fragen zu formulieren und durch Data Scientists analysieren zu lassen
  • die Analyse-Resultate von Spezialisten zu interpretieren, zu validieren und daraus die richtigen Schlüsse und Aktionen abzuleiten

Meine SIB – CDO NDS HF – Studium / Mündliche Prüfung «Projekt- und Change-Management»

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CDO Wissen – Digitalisierung und Recht

Die Digitalisierung der Wirtschaft stellt besondere Herausforderungen an das Rechtssystem.

  • Was bedeutet es für ein Unternehmen, wenn die Daten nicht im eigenen Land gespeichert werden?
  • Wie ist die IT-Sicherheit, der Datenschutz geregelt?
  • Wie ist die Haftungsfrage zu beantworten?
  • Welche Massnahmen sind präventiv zu ergreifen?

Als Mitglied in der Unternehmensführung sind Chief Digital Officer in der Lage, diese Fragen zu erkennen und schlüssige Antworten zu finden.

Chief Digital Officer müssen in der Lage sein:

  • die rechtlichen Fragen, die sich aus der Digitalisierung der Wirtschaft ergeben, zu erkennen und sinnvolle Massnahmen zu ergreifen, um das eigene Unternehmen bezüglich IT- Datenschutz und Haftung richtig aufzustellen; die Haftung für digitale Risiken mit vertraglichen und anderen rechtlichen Mitteln zu beschränken
  • die Identität und Reputation von Unternehmen im digitalen Raum zu stärken und zu verteidigen
  • die rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen um das geistige Eigentum im Unternehmen zu sichern und die Online-Aktivitäten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in die gewünschten Bahnen zu lenken
  • die Bearbeitung von Personendaten in der Schweiz und im Ausland in Übereinstimmung mit dem heutigen und künftigen Datenschutzrecht in der Schweiz und in der Europäischen Union (EU) mit der notwendigen Datensicherheit zu gewährleisten.

Meine SIB – CDO NDS HF – Studium / Recht & Big Data Prüfungsarbeit

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CDO Wissen – Customer / User Experience und Customer Journey

Kundenerfahrungsmanagement gehört zu den wichtigsten Aufgaben heutiger Unternehmen.

Mit positiven Kundenerfahrungen wird die emotionale Bindung zwischen Kunden, Produkten und eigenem Unternehmen erreicht. Ziel ist die «aktive Vollreferenz», d.h. eine hohe Wiedernutzungs- und Wiederempfehlungsrate.

Chief Digital Officer müssen in der Lage sein:

  • die grundlegenden Konzepte und Prinzipien der kundenorientierten Entwicklung anzuwenden
  • Nutzungsanforderungen zu erheben und greifbar zu beschreiben (Personas)
  • ein Verständnis des Kundenlebenszyklus und Customer Journeys der eigenen Kunden zu erhalten
  • Customer Experience als zentrales Managementframework strategisch anzuwenden
  • eine strategische Kunden-Segmentierung in der eigenen Praxis erfolgreich vorzunehmen
  • ein mit den Unternehmenszielen, Brand und Kundenanforderungen im Einklang stehendes Zielkundenerlebnis herzuleiten
  • das Kundenerlebnis via direkte und indirekte Kontaktpunkte bewusst zu gestalten um dank positiven Kundenerfahrungen eine emotionale Bindung zu erreichen
  • interne Prozesse so zu strukturieren, dass das gewünschte Erlebnis auch geschaffen wird
  • das Kundenerfahrungsmanagement des eigenen Betriebes zu analysieren und eine gesteigerte Kundenorientierung im Unternehmen zu verankern.

Meine SIB – CDO NDS HF – Studium / Customer / User Experience Management (CEM) Prüfungsarbeit – Trends & Technologien

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CDO Wissen – Business & Technologien

Das betriebliche Umfeld verändert sich laufend, die Unternehmen sind gefordert, sich stetig neu zu erfinden.

Die globale Verfügbarkeit von Wissen, Dienstleistungen und Waren hat die Märkte durcheinandergewirbelt. Die Konkurrenz kann nun auch auf der anderen Hälfte des Globus sein.

Die Digitalisierung läutet einen weiteren Entwicklungsschritt ein. Prozesse müssen überprüft, neu definiert und automatisiert werden, Personalkosten werden reduziert.

Chief Digital Officer müssen in der Lage sein, neue Trends und Technologien proaktiv zu erkennen und ihr Unternehmen optimal darauf ausrichten.

Chief Digital Officer müssen in der Lage sein:

  • neue und disruptive (gesellschaftliche und technologische) Entwicklungen zu erkennen und abzuschätzen, ob sie einen Einfluss auf den eigenen Markt haben werden
  • bestehende Geschäftsmodelle durch zeitgemässe Digitalisierungsansätze zu optimieren und gegebenenfalls neue Geschäftspotenziale mit der Digitalisierung zu erschliessen
  • Digitalisierungsansätze und –Modelle zu kennen und können diese im Unternehmen umsetzen
  • Trendanalysten und deren Trendforschungs- und -analyse-Methoden zu kennen
  • die IBM-Trends, die IBM-5in5-Trends und die Gartner Trends im ET (Emerging Technologies) Hype Cycle zu kennen
  • Nutzenpotenziale proaktiv erkannter Trends auf ein Unternehmen zu erkennen
  • die kritischen Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen im Umgang mit Trends zu kennen, um damit den grösstmöglichen Nutzen zu erzielen
  • Technologische Entwicklungen und das S-Kurvenmodell darzustellen
  • Substitutionstechnologien und Methoden zur proaktiven Früherkennung von Technologiebrüchen und technologischen Disruptoren zu kennen
  • Trendforschung, Methoden und Analysten zu kennen
  • Prognosen erstellen zu können
  • eine Validierung anhand von Vorjahres- und Vorvorjahresvergleichen zu erstellen
  • die Integration disruptiver Technologieentwicklungen in einem Unternehmen herzustellen.

Meine SIB – CDO NDS HF – Studium / Mündliche Prüfung «Projekt- und Change-Management»

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Was ist ein Chief Digital Officer?

Berufsbild CDO (Chief Digital Officer)

Chief Digital Officers sind oberste Ansprechpersonen in einem Unternehmen für alle Fragen der Digitalisierung und vernetzen die digitale Transformation des Unternehmens mit den marktorientierten Aktivitäten.

Sie schaffen die Voraussetzung dafür, dass Digitalisierungen einzelner Bereiche immer in Berücksichtigung des Gesamtsystems vorgenommen und abgestimmt sind.

CDO’s haben die Aufgabe, traditionell-analoge Geschäftsmodelle in digitale oder Multi-Channel-Modelle zu überführen. Sie verantworten die Entwicklung des Unternehmens in Bereichen, die sich besonders schnell verändern, wie mobile Anwendungen, Social Media und internetbasiertes Marketing.

Mein persönliches Verständnis kurz und prägnant. Echte digitale Transformation bringt grundlegende Veränderungen für das Unternehmen und die Führungsebene. Sie muss sich bewusst werden, wie sich Welt, Konsumenten und ihre Wertschöpfungskette verändern und die richtigen Schritte einleiten.

Der CDO stellt sozusagen das Bindeglied – die Brücke – zwischen Business und IT dar.

Nervender Störenfried

Technologiewissen allein genügt für diesen Job nicht. Es reiche nicht, wenn Chief Digital Officers sich alleine gut in ihrem Fachgebiet auskennen. CDO’s müssen starke Change Manager, Strategieentwickler, Umsetzer und Storyteller sein. Sie müssen den Kollegen den Weg aufzeigen, den das Unternehmen gehen wird und ihn vorleben.

Auch als Integrator und Impulsgeber arbeitet der Chief Digital Officer, weil er verschiedenste Bereiche verzahnt und die Menschen dazu motiviert, über ihren eigenen Tellerrand hinauszudenken.

Der Chief Digital Officer hat das Recht und auch die Pflicht, sich jeden Unternehmensprozess anzusehen und zu überlegen, wie man ihn verbessern könnte. Ein CDO wird oft als „Störenfried, der überall reingucken will und damit kolossal nervt, wahrgenommen. Eine interessante Aufgabe welche nicht immer beneidenswert ist.

Als Unternehmen muss man sich dies gut überlegen, jemanden an Board zu holen, der alles auf den Kopf stellt. Realistisch betrachtet kann man sich dem Thema jedoch nicht verschliessen, da es kaum eine Branche gibt, welche durch die Digitalisierung nicht nachhaltig verändert wird.

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Pioniere vernetzt: CDO Club und SIB

Das Schweizer Chapter des weltweit tätigen «CDO Club» (Chief Digital Officer Club) und das SIB Schweizerisches Institut für Betriebsökonomie werden Kooperationspartner

Noch vor wenigen Jahren unbekannt, braucht mittlerweile jedes Unternehmen einen Chief Digital Officer. In kurzer Zeit hat sich das Berufsbild des CDO in der Praxis gebildet und wurde zunehmend geschärft.

Mittlerweile gehören Stelleninserate für CDO zum Alltag. Auch auf der institutionellen Ebene wurden Schritte unternommen. So erfolgte die Gründung des Schweizer Chapter des weltweit tätigen Chief Digital Officer Club (CDO Club) anfangs 2018.

Der CDO Club mit Sitz in New York ist die weltweit erste, grösste und einflussreichste Gemeinschaft von digitalen C-Level Führungskräften. Als erstes Institut lancierte das SIB vor einem Jahr die schweizweit einzigartige Ausbildung zum Dipl. Chief Digital Officer NDS HF. Im September 2018 startete bereits die dritte Durchführung des berufsbegleitenden Nachdiplomstudiums.

Die per 15. September 2018 wirksame Kooperation hat zum Ziel, sich gegenseitig zu unterstützen und damit das Berufsbild des CDO nachhaltig zu verankern und zu stärken.

Über das SIB

Das SIB ist die grösste Höhere Fachschule für Wirtschaft der Schweiz und führt im Nachdiplomstudienbereich bereits 10 Studiengänge erfolgreich durch, zum Teil seit über 30 Jahren.

Alle Nachdiplomstudiengänge werden vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation geprüft und eidgenössisch akkreditiert.

SIB

Dipl. Chief Digital Officer NDS HF

Über den CDO Club Switzerland

Das Schweizer Chapter wird von Maurice Nyffeler (Präsident) sowie von Mathias Gläser und Ueli Weber (Vizepräsidenten) geleitet. Ziel der grössten und einflussreichsten Gemeinschaft von digitalen Führungskräften ist der Austausch zwischen Digitalisierungsverantwortlichen, den Zugang zu Top-News rund um digitale Themen, sowie die Förderung des Netzwerks und die Organisation hochwertiger Events wie zum Beispiel die CDO Summits.

www.cdo-club.ch

Kontakt Peter Wehrli, Mitglied der Geschäftsleitung, peter.wehrli@sib.ch, 043 322 26 52 Ueli Weber, Vize-Präsident CDO Club Schweiz, ueli.weber@cdo-club.ch, 079 423 27 93